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Wenn man ständig erkältet ist, könnte die Ursache eine Allergie sein. Foto: ©iStockphoto.com/Stefanie Timmermann
Wenn die Nasen wieder anfangen zu laufen, wollen sie bei vielen Kindern und einigen Erwachsenen gar nicht mehr aufhören. Gründe für einen solchen «Dauerschnupfen» gibt es verschiedene. Eine häufige Ursache ist eine Allergie. Dabei unterscheidet man eine saisonale Form wie Heuschnupfen, und eine Form, die das ganze Jahr Symptome macht, also zum Beispiel eine Hausstaubmilbenallergie.
Es gibt aber auch Patienten, die unter einer Schleimhautüberreaktion leiden, welche nicht auf eine Allergie zurückzuführen ist. Und nicht zuletzt kann auch eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung zu Dauerschnupfen führen.
Viren als Auslöser
Je nach Diagnose wird eine andere Therapie eingeleitet. Bei Allergien muss versucht werden, die auslösenden Stoffe zu vermeiden. Nebst einer Desensibilisierungstherapie gibt es antiallergisch wirksame Medikamente. Beim nicht-allergischen Dauerschnupfen können bestimmte Nasensprays helfen, die Symptome zu lindern. Gegen die Viren, welche den Schnupfen auslösen, gibt es hingegen kein Mittel. Besonders anfällig sind denn auch Kinder, weil diese erst wenig Kontakt mit diesen Viren hatten und so noch keine umfassende Immunität entwickeln konnten.
Bis zum Schuleintritt muss sich jedes Kind mit Hunderten von Viren- und etlichen Bakterienarten auseinandersetzen, die sehr oft zu Erkrankungen der oberen Luftwege führen, also zu dem, was wir Erkältung nennen.
Zwischen dem dritten und sechsten Lebensjahr muss man mit fünf bis zehn Infekten pro Jahr rechnen. Da entsteht schnell einmal der Eindruck, die Kinder seien ständig verschnupft. Bei Erwachsenen gelten drei bis sechs Episoden noch als normal.
- 1. Teil Gute Hausmittel gegen Schnupfen
- 2. Teil Das hilft gegen Schnupfen
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