
Sie sind gestresst, fühlen sich überfordert? Alternativmedizin wie Akupunktur kann dabei helfen, den Stress abzubauen. Wie, erfahren Sie hier. »
.jpg)
Ihr Kind leidet unter Durchfall? Hier lesen Sie, was Sie dagegen tun können. »

Die Krebsliga Schweiz unterstützt Betroffene, das Leben mit Krebs zu meistern. Erfahren Sie hier, wie sie mit Kindern über Krebs sprechen können. »
Die Rubrik «Gesundheit» wird präsentiert von Helsana, der führenden Schweizer Kranken- und Unfallversicherung. Helsana steht Ihnen und Ihrer Familie bei Gesundheit und Vorsorge sowie bei Krankheit und Unfall umfassend zur Seite. Und das in jeder Lebensphase. Hier erfahren Sie mehr.
Gebärmutterhalskrebs ist für jüngere Frauen die zweithäufigste Krebsart. Jährlich führt die Krankheit zu etwa 90 Todesfällen in der Schweiz. Hervorgerufen wird der Krebs durch das HPV Virus. Eine HPV Impfung für Mädchen soll diese Zahl in Zukunft senken. Doch was ist eigentlich HPV?
Der HP Virus kann Gebärmutterhalskrebs auslösen. Foto: Hemera Technologies, Getty Images, Thinkstock
HPV ist eine Abkürzung, die für humanes Papilloma-Virus steht. Auch wenn Sie noch nie etwas von dem Virus gehört haben, ist es nicht unwahrscheinlich, dass Sie zu einem Zeitpunkt in Ihrem Leben davon betroffen sind. 70 bis 80 Prozent der sexuell aktiven Bevölkerung infizieren sich irgendwann damit. Doch keine Angst: Die meisten der über 100 verschiedenen Typen des Virus sind harmlos, wie zum Beispiel die, die Warzen an Händen und Füssen auslösen. In den allermeisten Fällen kann das körpereigene Immunsystem das Virus selbst und erfolgreich bekämpfen. Oft werden Sie nicht einmal etwas davon bemerken. Ungefähr 40 Typen der verschiedenen Arten des Virus können Erkrankungen im Genitalbereich verursachen.
Ein Ausbruch von Genitalwarzen ist eine dieser Krankheiten, die durch eine Infektion mit dem HPV Virus entsteht. HPV wird durch Geschlechtsverkehr oder anderen intimen Körperkontakt übertragen und gehört neben Chlamydien- und Herpes-Infektionen zu den häufigsten sexuell übertragenen Krankheiten. Junge Frauen mit häufig wechselnden Sexualpartnern sind besonders gefährdet, sich mit HP-Viren anzustecken. Kondome bieten einen gewissen, aber keinen 100-prozentigen Schutz, sind aber natürlich trotzdem sinnvoll. Männer und Frauen können beide das Virus übertragen, auch wenn bei ihnen selbst die Infektion möglicherweise ohne jegliche äussere Symptome verläuft.
Kommt es zu einem Ausbruch der HPV Infektion, so können einige Wochen nach der Ansteckung Warzen beobachtet werden, die einzeln oder in Gruppen an den Genitalien auftreten. In vielen Fällen heilen die Genitalwarzen ohne Behandlung ab. Falls Sie vermuten, dass Sie davon betroffen sind, sollten Sie und Ihr Sexualpartner jedoch trotzdem einen Arzt aufsuchen, da sich die Warzen schnell ausbreiten können und regelmässige Kontrolle schützt vor späteren Komplikationen.
HPV ist ebenfalls verantwortlich für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs. Wie es der Name schon sagt, entstehen dabei bösartige Zellen am Gebärmutterhals. Die meisten Erkrankungen betreffen Frauen zwischen 40 und 55, bei denen es die vierthäufigste Krebsart ist. Für jüngere Frauen zwischen 15 und 44 ist es gar das zweithäufigste Krebsleiden. Brustkrebs ist die häuigste Krebsart bei Frauen. Doch auch wenn der Krebs bei jüngeren Frauen noch nicht zum Ausbruch kommt, kann es bereits zu krebsartigen Vorstufen kommen, weshalb regelmässige Vorsorge durch den Frauenarzt sehr wichtig ist. Wird Gebärmutterhalskrebs rechtzeitig erkannt, sind die Heilungschancen gut.
Gebärmutterhalskrebs ist weder ansteckend noch vererbbar. Die krankhaften Veränderungen an der Schleimhaut des Gebärmutterhalses, die irgendwann zu Krebs führen können, machen der betroffenen Frau zuallermeist keine Beschwerden. Nicht zuletzt deshalb wird Ihr Frauenarzt regelmässig einen Gebärmutterhalsabstrich vornehmen, wobei Zellen aus dem Gebärmutterhals entnommen und auf krankhafte Veränderungen untersucht werden. Ein Abstrich ist vielleicht etwas unangenehm, aber nicht schmerzhaft und ganz sicher der Alternative, dass sich unbemerkt ein Krebs entwickelt, vorzuziehen.
Hat Ihr Arzt bei Ihrem letzten Abstrich eine Abnormalität festgestellt, dann heisst das noch lange nicht, dass Sie an Gebärmutterhalskrebs erkrankt sind. Ihr Arzt wird die Zellveränderungen nun verstärkt beobachten. Meist gehen diese spontan zurück und verschwinden wieder. Erst wenn die Veränderungen schwerwiegender werden, kann eine Entfernung nötig werden.
Seit 2007 ist in der Schweiz eine Impfung gegen die vier wichtigsten Arten von HPV zugelassen. Die Impfung ist für junge Frauen und Mädchen eine gute Vorbeugemassnahme sowohl gegen Genitalwarzen als auch gegen Gebärmutterhalskrebs. In drei Impfdosen wird die Geimpfte gegen die vier wichtigsten HP-Viren immunisiert. Einen Abstrich ersetzt dies jedoch nicht, da circa 25 Prozent der Fälle von Gebärmutterhalskrebs durch HP-Viren entstehen, gegen die nicht geimpft wurde.
Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die Impfung allen Mädchen und jungen Frauen zwischen 11 und 19 Jahren. Idealerweise sollte die Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr stattfinden. Ob eine Impfung für junge Frauen zwischen 20 und 26 Jahren sinnvoll ist, sollte gemeinsam mit dem Arzt entschieden werden. In jedem Fall werden die Kosten von der Grundversicherung übernommen. In der Schweiz ist der Impfstoff noch nicht für Knaben zugelassen.
Websites mit mehr Informationen zum Thema HPV/Gebärmutterhalskrebs
www.krebsliga.ch (ausführliche Informationen und Aktuelles zum Thema)
www.bag.admin.ch (Information des Bundesamtes für Gesundheit zur HPV-Impfung)
www.gebaermutterhalskrebs.ch (mehr Informationen zum Gebärmutterhalskrebs)
Quelle:sprechzimmer.ch, Autor: Julia Wohlgemuth
Haben Sie Erfahrung mit HPV oder Gebärmutterhalskrebs? Dann schreiben Sie uns. Hier geht es zum Kommentarbereich.

10 Tipps gegen Krebs
Was ist der beste Schutz vor Krebs? Diese zehn Tipps helfen Frauen und Männern, Krebs und den damit verbundenen Schmerzen vorzubeugen. »

Sollen wir unser Kind impfen?
Sollen Eltern ihre Kinder impfen? Was spricht für und was spricht gegen eine Impfung? Lesen Sie hier, was Sie bei einem Entscheid beachten sollten. »

Brustkrebs rechtzeitig erkennen
Untersuchen Sie Ihre Brust auf Knoten? Lesen Sie hier, welche Symptome Brustkrebs hervorruft und was Sie tun können, sollte Ihre Brust von Krebs betroffen sein. »
Finden Sie den passenden Namen für Ihr Baby
Wählen Sie aus unserer umfangreichen Vornamen-Datenbank Ihren Favoriten. Entdecken Sie über 13.000 Mädchen- und Jungennamen. »
5 feine Erdbeerrezepte
Zum Beispiel Erdbeer-Meringue ...
Haben Sie Fragen?
Swissmilk-Ernährungsberater geben gerne Auskunft. »
Wir suchen das Lieblingsspielzeug Ihrer Kinder
Laden Sie Ihr Foto hoch und gewinnen Sie einen Gutschein für individuelle Kindermode! »
Gebrauchtes Glück
Die schönsten Flohmärkte der Schweiz und alle Termine auf einen Blick »
Kinderbuch zu gewinnen
Wir verlosen fünfmal die Kindergeschichte «Ein wunderliches Leben». »
Die schönsten Veranstaltungen
für Familien
In unserem Eventkalender können Sie nach Familien-Veranstaltungen in Ihrer Region suchen oder Ihre eigene Veranstaltung eintragen.
Trend-Produkte Smoothie & «Fro-Yo»
Sie sollen uns einfach mit vielen Vitaminen versorgen und das Glace zum gesunden Vergnügen machen. Aber sind Smoothies und Frozen Yogurts wirklich so vollwertig und kalorienarm? »