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- Ein Arzt kann feststellen, was das Bettnässen verursacht. Deshalb sollte zunächst immer ein Kinderarzt oder Hausarzt aufgesucht werden. Er kann mögliche Ursachen wie Hormonmangel oder eine organische Störung diagnostizieren, therapieren und nötigenfalls an einen Spezialisten verweisen.
- Eltern sollen offen mit ihrem Kind über das Bettnässen sprechen und ihrem Kind klar machen, dass viele Kinder darunter leiden und es mit diesem Problem nicht alleine ist. Sie sollten es für eine trockene Nacht oft loben und dem Kind Zuspruch bei erlittenen Rückschlägen geben.
- Dazu ist es hilfreich, einen Kalender zu führen, in dem die trockenen Nächte eingetragen werden, damit das Kind ein Bewusstsein für die Problematik entwickelt.
- Geduld ist eine wichtige Helferin: In den meisten Fällen geht Bettnässen in absehbarer Zeit von alleine wieder vorbei.
- Für viele Kinder oder Jugendliche kann saugfähige Unterwäsche eine Entlastung sein. Denn sie empfinden das Aufwachen in einem nassen Bett oder Schlafanzug als frustrierend. Ein erholsamer Schlaf ohne nächtliche Störung durch das Wechseln von Bettzeug und Pyjama ist für Kinder sehr wichtig, speziell im Schulalter.
- Ein weiteres Hilfsmittel ist ein spezieller Weckapparat an der Unterhose des Kindes. Dieser löst nach wenigen Tropfen Urin einen Alarm aus. So wacht das Kind auf und kann zur Toilette gehen. Das Kind soll sich somit daran gewöhnen zur Toilette zu gehen, kurz bevor es muss.
- Lesetipp: «Elternratgeber Bettnässen» von Gabriele Grünebaum, erschienen bei Trias.
- Informieren Sie sich auch auf der Seite der «IG Bettnässen» unter www.bettnässen.ch
Text: Angela Meissner
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