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Eine neue Playstation, ein neues Handy oder ein Festivalbesuch mit der Clique - der Wunschzettel vieler Jugendlicher ist lang. Eltern haben verschiedene Möglichkeiten auf diese Konsumwünsche zu reagieren. Ideal sind Nebenjobs für Schüler.
Babysitting gehört zu den häufigsten Nebenjobs für Jugendliche. Foto: ©iStockphoto.com/kate_sept2004
Die denkbar schlechteste Variante ist die Geldbörse offenherzig zu zücken – so kann der Nachwuchs keinen Bezug zum Geld entwickeln. Er erfährt: Alles ist möglich, die gebratenen Tauben fliegen einem förmlich in den Mund. Eine Alternative: Die Anschaffung auf ein grösseres Fest wie Weihnachten oder Geburtstag zu verschieben. Eltern, Oma und Opa, Tanten und Onkels legen zusammen – so ist das Objekt der Begierde gesichert und kann finanziert werden.
Was aber, wenn das Taschengeld nicht ausreicht und der Nachwuchs immer öfter mir leeren Hosentaschen dasteht? Da können kleine Nebenjobs der Jugendlichen abhelfen.
Erledigungen in der Familie
Eine nette Möglichkeit um ein paar Franken dazu zuverdienen, sind kleine Hilfstätigkeiten in der Familie, im Freundeskreis der Eltern oder in der Nachbarschaft. Viele Berufstätige oder momentan Schwerbeschäftigte sind froh, unangenehme oder zeitaufwendige Arbeiten delegieren zu können. Der Opa kann nicht mehr so wie früher, deshalb könnte der Enkel gegen ein paar Franken Rasen mähen. Der Nachbar eröffnet eine Schreinerei, statt die Flyer mit der Post zu verschicken, kann ein Jugendlicher sie im Ort verteilen. Die Cousine hat ein Baby bekommen, ihr fällt zuhause die Decke auf den Kopf. Vielleicht braucht sie jemanden, der mal für ein, zwei Stunden mit dem Kleinen spazieren geht?
Vorsicht schwarze Schafe
Niemand verschenkt sein Geld einfach so. Könnte man aber meinen, wenn man die örtlichen Stelleangebote der Zeitung durchforstet:
Kugelschreiber montieren für 2500 Franken
1500 Franken für eine Meinungsumfrage
Hört sich toll an. Diese Angebote sind aber reine Abzocke. Oftmals wird eine Vermittlungsgebühr verlangt, das Infomaterial kostet oder die Hotline nimmt gutes Geld. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, dass diese Angebote nicht seriös sind.
Ebenso der nette Mann, der als Fotograf arbeitet und in ihrem Kind das neue Gesicht von Morgen entdeckt haben will. Vor allem Mädchen werden mit dieser Masche gefangen. Oft sollen die ersten Aufnahmen für die «Modelmappe» dann kosten. «Aber ist ja alles eine tolle Investition», erklärt der Mann. Nicht weniger harmlos sind «Fotografen», die junge Mädchen zu Aktfotos überreden wollen. Klären Sie auch hier ihr Kind auf.
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Kommentare
Ich kann nur allen Eltern empfehlen Ihren Kindern einen Taschengeld Job schmackhaft zu machen. Hatte damals mein Taschengeld mit Zeitungsaustragen aufgebessert und lernte somit recht früh das wenn man etwas will, man dafür arbeiten muss.
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