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Advertorial - Umweltgefahren lauern überall - Da der kindliche Organismus besonders empfindlich gegenüber Schadstoffen ist, müssen Babys geschützt werden. Wie Sie dies bereits beim Stillen tun können, erfahren Sie in diesem Gesundheitstipp von Helsana.
Schadstoffe wie Nikotin oder Bakterien schwächen den Organismus eines Babys stark. Erfahren Sie, wie Ihr Baby am besten gesund bleibt.
Säuglinge unterscheiden sich grundsätzlich von Erwachsenen:
Nahrungsmittel gelangen schneller durch den Magen-Darm-Trakt, die Aufnahmefläche für Nährstoffe im Dünndarm ist im Verhältnis deutlich grösser als bei Erwachsenen, die Ausscheidung über die Nieren ist hingegen niedriger.
Der Säugling hat ein erhöhtes Atemminutenvolumen und damit auch eine höhere Aufnahme von Luftschadstoffen.
Im Verhältnis zum Körpergewicht ist seine Hautoberfläche viel grösser als beim Erwachsenen, und die Durchlässigkeit der Haut ist erhöht.
Schädigende Stoffe können zudem leichter ins Gehirn vordringen.
In den ersten Monaten entwickelt sich das Immunsystem massgeblich. Es wird durch den Kontakt mit der Umwelt angeregt, dies scheint bedeutsam für die Entstehung von Allergien zu sein. Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass Umweltfaktoren eine entscheidende Rolle bei der Entstehung allergischer Erkrankungen spielen, wie Neurodermitis, Heuschnupfen, Hausstaubmilbenallergie und Asthma. Diese Erkrankungen haben in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen.
Die Vorteile der in den letzten Jahrzehnten gestiegenen Hygiene sind unbestritten. Allerdings ist erwiesen, dass ein früher Kontakt mit gewissen Bakterien und deren Bestandteilen vor allergischen Erkrankungen schützt. Allzu strenge Hygienevorstellungen der Erwachsenen können dem Entstehen von Allergien Vorschub leisten. Studien haben bestätigt, dass zum Beispiel ein frühkindlicher Kontakt zu Stalltieren vorbeugend wirken kann.
Passivrauchen ist ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von Allergien und Asthma sowie für vermindertes Lungenwachstum. Säuglinge, deren Eltern in ihrer Umgebung rauchen, haben ein erhöhtes Risiko für Infektionen der unteren Atemwege und für Mittelohrentzündungen. Passivrauch ist zudem ein wichtiger Risikofaktor für den plötzlichen Kindstod. Verzichten Sie unbedingt auf das Rauchen in Innenräumen.
Stillen ist die beste Ernährungsform für Säuglinge und fördert durch den engen Kontakt die psychische Entwicklung des Kindes. Muttermilch hilft mit, späteres Übergewicht zu verhindern, und schützt vor chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Das Risiko für Erkrankungen wie Neurodermitis und Asthma wird durch Stillen vermindert.
Nikotin, Alkohol und Drogen haben in der Muttermilch nichts zu suchen. Verzichten Sie als Mutter während der Stillzeit darauf. Die beim Stillen aufgenommene Menge an anderen Schadstoffen ist relativ gering, sodass die positiven Eigenschaften des Stillens für die Entwicklung des Säuglings bei Weitem überwiegen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt eine Stilldauer von sechs Monaten.
Quelle: Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz
Text und Foto: Helsana
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