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Wichtig im Wochenbett
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Wochenfluss
Während des Wundheilungsprozesses verändert sich der Wochenfluss: von blutigrot zu bräunlich, dann gelblich und letztlich minimal und weisslich. Binde tragen, viel Hygiene und Reinigung, keine Vollbäder in der ersten Zeit.
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Geburtswunden
Wichtig auch hier ein häufiges Bindewechseln und eine sorgfältige Hygiene. Lassen Sie sich bei sehr starken Schmerzen ein Schmerzmittel verschreiben.
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Muskulatur
Die Bauchmuskeln sind auseinandergedriftet, die Rückenmuskeln noch nicht wieder erholt. Rückbildungsgymnastik und Training ist wichtig.
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Brustschmerzen
Kühle Wickel gegen Ziehschmerz, warme Wickel vor dem Stillen und danach wieder Kühlen bringt Erleichterung. Auf gute Still- und Stütz-BHs Wert legen.
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Verstopfung
Viel Wasser trinken, ballaststoffreiche Ernährung, regelmässige Bewegung, Rückbildungsübungen.
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Babyblues
Möglichst viel tatkräftige Unterstützung ins Haus holen. Alles meiden, was zu sehr beansprucht. Sich Zeit für sich selbst nehmen, die Ansprüche nicht zu hoch stecken. Gesunde Ernährung und leichte körperliche Übungen bauen Spannungen ab. Sollte die Verstimmung nach einer Woche nicht abklingen, sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder Frauenärztin darüber.
Keine Kraft zur Freude mehr
Ja, das kann stressen. Nicht einmal mehr Kraft zur Freude zu haben. Das Kind braucht Zuwendung, die Mutter braucht Ruhe - alle Ruhe, die sie kriegen kann. Doch leider haben die wenigsten Frauen bisher gelernt, ihre Bedürfnisse anzumelden. Wer aber länger in der Depression gefangen ist, nimmt besser professionelle Unterstützung in Anspruch. Nachgeburtliche Depressionen und Angststörungen der Mutter können auf Dauer nämlich die Beziehung und auch das Baby belasten. Dieses will Interaktion mit der Mutter - und gerade in den ersten drei Monaten bildet sich die Grosszahl an Synapsen im Gehirn. Kurzum, das Kind braucht Zuwendung.
«Irgendwann habe ich das Gefühl gehabt, dass wir uns im freien Fall befinden, meine Frau, oder unsere Familie und das wir jetzt nicht weiter wissen», schreibt ein betroffener Vater. Auch Väter sind nicht gefeit vor postnatalen Depressionen und leiden unter ihrer Macht- und Kraftlosigkeit. Wichtig ist, dass man die Ansprüche an sich selbst in den ersten Tagen nach der Geburt nicht zu hoch steckt. Der Wunsch, alles richtig machen zu wollen und keine Kraft dafür zu haben, ist oft der Treiber hinter den Verstimmungen der Eltern.
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