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Mit der Geburt eines Babys sollte eine ganz wundervolle Zeit beginnen. So stellt es sich wahrscheinlich jede werdende Mutter vor. Doch manchmal ist genau das Gegenteil der Fall. Wenn eine Depression mit Stimmungsschwankungen und Selbstzweifeln den Alltag dauerhaft prägen, brauchen die Betroffenen dringend Hilfe.
Mütter, die an einer postnatalen Depression leiden, brauchen dringend Hilfe. Foto: ©iStockphoto.com/Rachael Rush
Insgesamt erkranken etwa zehn bis zwanzig Prozent der Frauen an einer postnatalen Depression. Sie setzt meist ohne Vorwarnung im Laufe des ersten Jahres nach der Geburt ein. Ungefähr bei der Hälfte der Betroffenen zeigt sie sich bereits nach etwa zwei Wochen. Eher selten ist ein Auftreten nach dem dritten Monat.
Eine Depression ist nicht zu verwechseln mit dem so genannten «Babyblues» oder den «Heultagen». Ein kurzes Tief, das sich in Stimmungsschwankungen und Gefühlsausbrüchen ausdrückt, stellt sich bei vielen Frauen direkt nach der Geburt ein. Jedoch vergeht es nach einigen Tagen wieder und muss nicht behandelt werden.
Bei der postnatalen, oder auch postpartalen («nach dem Gebären») Depression hingegen klingen die Symptome nicht von alleine wieder ab. Meist ist es den Frauen unmöglich, die Depression zu überwinden. Und selbst mit einer Behandlung verschwindet das Stimmungstief nicht immer von heute auf morgen. «Bei etwa der Hälfte der Frauen dauert die Depression kürzer als 3 Monate, bei etwa einem Zehntel länger als ein Jahr.» heisst es auf der Internetseite des Vereins für postnatale Depression.
- 1. Teil Postnatale Depression: Symptome und Behandlung
- 2. Teil Depression nicht verschweigen
- 3. Teil Symptome der Krankheit erkennen
- 4. Teil Mögliche Ursachen bestimmen
- 5. Teil Auch Väter betroffen
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