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Baby Yoga beginnt oft mit einer Massage. Foto: ©iStockphoto.com/Catherine Yeulet
Ähnliche Wirkungen kann Yoga für Babys hervorrufen. Meist ist dabei auch eine Massage inbegriffen. Die Eltern können zu Beginn das Baby massieren und anschliessend werden Arme und Beine bewegt. Da der Säugling das noch nicht selbst machen kann, müssen Mama und Papa die Beine und Arme auf sanfte Art und Weise in verschiedene Positionen bringen. Dazu gehören Übungen, welche die Beweglichkeit, das Gleichgewicht, die Kraft und das Rhythmusgefühl fördern.
Baby Yoga wurde von Francoise Barbira Freedman, Anthropologin an der Cambridge Universität in Grossbritannien, entwickelt. Als Yogalehrerin passte Sie die klassische indisch-philosophische Lehre an die Bedürfnisse von Schwangeren und Müttern mit Kind an. Nach ihren Angaben bietet Yoga Babys die Möglichkeit, positiv mit Stress umzugehen und entspannen zu lernen.
Gefühl für Dreidimensionalität
«Yoga kann helfen, den Kontakt zu sich selbst auch in den anstrengenden ersten Monaten mit einem Baby nicht zu verlieren, Körper und Seele zu stärken und Wohlbefinden herzustellen. Die ruhige Form der Körperübungen erlaubt es zudem, schon ganz kleine Babys zu integrieren und so die Übungen einfach in den Alltag einzubauen», beschreibt Marie-Rose von Arx, Kursleiterin für Yoga und diplomierte Krankenschwester aus Bettlach bei Biel die Vorteile von Yoga auf ihrer Homepage. Das Baby lernt seinen Körper kennen und entwickelt ein Gefühl für Dreidimensionalität. Durch die Yogaübungen wird das Baby auch schneller einschlafen können, da viel Bewegung müde macht.
Die Hautpflege kann ein weiterer Aspekt für das Wellness-Programm des Babys sein. Gerade im ersten Jahr ist die Haut noch sehr empfindlich. Sie ist fünfmal dünner als die von Erwachsenen, so die «Pharmazeutische Zeitung online». Noch ist die Haut sehr durchlässig für Wasser, der Fett- und Talganteil ist noch gering und deshalb ist sie auch trockener. Reizstoffe von aussen dringen eher ein.
Seifen mit Tensiden sind nicht sinnvoll, da sie die empfindliche Haut angreifen. Meist reicht zur Reinigung Wasser. Gut ist, die Haut regelmässig einzucremen, besonders nach dem Baden. Im Winter sollte man fettreiche Cremes nehmen. Im Gesicht dienen sie auch als Schutz vor Kälte. Es muss nicht unbedingt ein Öl sein, auch Cremes können laut «Pharmazeutische Zeitung online» ähnliche Wirkungen erzielen und haben den Vorteil, dass sie besser einziehen.
Das Wellness-Programm sollte immer auf das Bedürfnis des Kindes und der Eltern abgestimmt sein. Ein Baby, das sich bei Yogaübungen unwohl fühlt, muss nicht unbedingt damit weitermachen. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, ein Baby für Bewegung zu begeistern, wie zum Beispiel durch Babyschwimmen. Jede Familie sollte probieren, was am besten zum Kind passt.
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Kommentare
Also Massagen okay, alles schön und gut. Aber Baby Yoga? Da finde ich geht der Yoga-Wahn langsam etwas zu weit! Ein Kind kann auch auf ganz natürliche Weise beweglich und fit bleiben ohne ständig seltsame Gottesanbeterposen durchmachen zu müssen, denke ich. LG gibbon
Hallo Mamis+Papis, ich habe vor kurzem auch mit meiner Kleinen eine Art Baby Yoga probiert. Ich musste aber feststellen, dass meiner Kleinen dies scheinbar zu langweilig war. Als ich sie fragte ob es ihr gefallen hatte, sagte sie nein und auch jedesmal wenn ich später fragte ob wir da nochmal hingehen sollen, verneinte sie nur. Daher habe ich den Eindruck das es meinem Zwergl einfach zu langweilig war. Wie waren denn eure Erfahrung in dem Bereich? Liebe Grüße, miris_mammi
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