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Eltern sind häufig viel zu ängstlich. Sie bremsen Kinder in ihrem Bewegungsdrang, weil sie fürchten, dass sie sich weh tun könnten. Vertrauen Sie auf die Fähigkeiten Ihres Kindes, denn Kinder brauchen Bewegung. Wie Sie Bewegung im Alltag umsetzen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Eine Kletterleiter im Kinderzimmer animiert Kinder sich zu bewegen. Fotos (3): fit-4-future
Das Verhalten von Kindern wird massgeblich von ihrem sozialen Umfeld beeinflusst, welches geprägt ist von Personen, die Vorbildfunktionen übernehmen.
Kinder lernen durch Beobachten und Nachahmen. Sie haben Vorbilder und Idole und versuchen bewusst und unbewusst diesen nachzueifern. Eine bedeutende Rolle kommt dabei den Eltern zu, vor allem in den frühen Kinderjahren.
Das Sprichwort «Wie der Vater so der Sohn» ist alt, aber oft sehr wahr. Studien zeigen zum Beispiel, dass übergewichtige Kinder häufig auch übergewichtige Eltern haben. Umgekehrt treiben Kinder von sportlichen Eltern meist ebenfalls Sport. Sitzen die Erwachsenen abends mit Chips und Süssgetränken vor dem Fernseher, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder es ihnen gleichtun, sehr gross.
Kinder suchen Herausforderungen!
Die Freizeit der Kinder wird immer stärker verplant. Zeitfenster, in denen Kinder spontan spielen und sich bewegen können, werden immer seltener. Diese Freiräume gilt es, wieder zu schaffen bzw. zu erhalten.
Kinder suchen Herausforderungen – zum Beispiel beim Klettern oder beim Balancieren. Allerdings werden sie in ihrem Tun oft von zu ängstlichen Eltern gebremst. Nach dem Motto «Hilf mir, es selbst zu tun» von Maria Montessori sollten Kinder mit so wenig Hilfe wie möglich Bewegungsaufgaben meistern können. Geben Sie Ihrem Kind beim Balancieren nicht unaufgefordert die Hand. Vertrauen Sie auf die Fähigkeiten Ihres Kindes. Dieses Vertrauen schafft auch Selbstvertrauen.
Wie und ob sich Kinder bewegen, hängt stark mit ihrem Lebensumfeld zusammen. Eltern sollten daher das Wohnumfeld ihrer Kinder möglichst bewegungsfreundlich gestalten. Auch mit wenig Platz und geringem materiellen Aufwand können Kinder ihre Bewegungsbedürfnisse ausleben. Bewegung fördern und unterstützen, zusammen aktiv sein heisst das Motto.
Gemeinsame Schwimmbadbesuche machen Spass und sorgen für Bewegung.
Dieser Beitrag ist in Kooperation mit der Cleven-Stiftung und deren Projekt fit-4-future entstanden. Familienleben ist Medienpartner der Initiative. Mehr zum Projekt unter www.fit-4-future.ch.
Quelle: fit-4-future
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