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Familienreporter - Im kleinen Chindsgi war unsere Tochter der Untergruppe «Marienkäfer» zugeteilt. So konnten Klassen gesplittet werden und pädagogisch sei das erstrebenswert, sagten die Lehrpersonen, da in Kleingruppen gearbeitet werden könne.
Plötzlich waren Marienkäfer überall Thema bei Familie Peterhans. Foto: John Foxx, Stockbyte, Thinkstock
Ich mag Marienkäfer und deshalb war ich nicht erstaunt, als meine Tochter mich bat, eine Malvorlage eines velofahrenden Marienkäfers zu suchen. Und auch als sie eine rote Strähne in ihr Haar hat reinsprayen wollen, fand ich das nicht beunruhigend. Etwas ins Staunen kam ich dann zwar schon, als die Grosseltern haufenweise mit Marienkäfer-Schoggi antanzten und es wird eine Frage der Zeit sein, bis der Götti involviert ist in die Käfergeschichte. Ob es auch einen Marienkäfer-Song gibt, wollte unsere Tochter irgendwann mal wissen. Und sogar mein Mann (er ist Gärtner) erzählte eines Abends beim Nachtessen von seiner Marienkäferbegegnung während des Rasenmähens.
Stutzig wurde ich, als ich selber ein Shampoo kaufen wollte und schlussendlich mit putzigen Marienkäfer-Badekugeln das Geschäft verliess und prompt das Shampoo vergass. Gestern brachte unsere Tochter ein grünes A1-Papier mit nach Hause. Ja, sie hatte einen Marienkäfer gemalt und das Kunstwerk solle ich jetzt gefälligst in der Küche aufhängen. Jetzt guckt er mir beim Kochen zu, der Käfer.
Das Jahr 2012 habe ich inzwischen zum Marienkäfer-Jahr erkoren. Wir planen nächstens einen Ausflug in die Masoala Halle in Zürich. Dort soll es nicht nur Marienkäfer geben, habe ich gehört. Was für ein Lichtblick!
Im grossen Chindsgi sei sie dann übrigens der Gruppe «Elefanten» zugeteilt, habe ich heute vernommen.
Autor: Isabel Steiner Peterhans. Die Familienfrau lebt mit ihrer Tochter und ihrem Mann in Fislisbach (AG).
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