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Familienpolitik

Die Familienpolitik verfügt in der Schweiz über kein einheitliches Sprachrohr. Im Gegensatz zu anderen Ländern gibt es in der Schweiz kein Familienministerium. familienleben.ch zeigt deshalb die wichtigsten Politikfelder der Schweiz auf. Und damit die Diskussionen und ihre Exponenten.

Armutsbekämpfung in Zürich: Versagt die Politik? Die Caritas Zürich beantwortet diese Frage in ihrem gleichnamigen Diskussionspapier mit Ja. Das Thema Armut war in der Schweiz ein Tabuthema. Armut in der reichen Schweiz, das kann und darf nicht sein. Dabei sind heute allein im Kanton Zürich 20‘000 Kinder von Armut betroffen.

 
 

Die mütterhilfe ist eine private Stiftung und unterstützt seit über 77 Jahren Schwangere, Mütter, Väter und Paare in Not.

 
 

Der Entwurf zur neuen Kinderbetreuungsverordnung (KiBeV) hat zu Beginn der Sommerpause die Zeitungsseiten gefüllt. Von einer Lizenz zum Hüten, Bewilligungspflicht füs Grosi, Entmündigung der Eltern war die Rede. Mittlerweile liegen die Vernehmlassungsantworten der betroffenen Akteure vor. Wie immer, wenn die Wogen hoch gehen, lohnt sich ein Blick auf die Fakten. Denn: Es geht um Kinder – und nicht um eine ideologische Debatte über Eigenverantwortung und Staatsaufgaben, sagt Jacqueline Fehr.

 

 
 

Der Ständerat hat der Vorlage zugestimmt. Ergreift niemand das Referendum, wird die Neuregelung der Familiensteuern definitiv. In Kraft gesetzt wird sie aber auf Betreiben der Kantone erst 2011. Das bedeutet, die Steuererleichterungen werden für die Haushalte erst 2012 spürbar.

 
 

Bei einer einvernehmlichen Scheidung gibt es bald keine Bedenkfrist mehr. Der Ständerat hat der Vorlage aus dem Nationalrat zugestimmt.

 
 

Müssen Familien ab 2010 weniger direkte Bundessteuer zahlen? Ja, meinte auch der Nationalrat. Alleinerziehende und Unverheiratete könnten in einigen Kantonen allerdings bald mehr Steuern zahlen. Und die SVP will noch dieses Jahr eine Betreuungsabzugs-Volksinitiative lancieren.

 
 

Das traditionelle Familienleben schrumpft, das traditionelle Familienbild verschwindet. Nun liegen aktuelle Zahlen vor. Laut Experten wird sich künftig noch deutlicher zeigen, ob man ein Familienmensch ist oder nicht.

 
 

Die Wirtschaftskommission des Nationalrats will Familien noch schneller entlasten als der Ständerat – bereits Anfang 2010 sollen Elterntarif und Betreuungsabzug umgesetzt werden. Die Kommission lehnte zudem die Änderung des Steuerharmonisierungsgesetzes ab, die Einelternfamilien massiv schlechter gestellt hätte.

 
 

Zeit und Aufmerksamkeit werden knapper, wenn die Belastungen steigen. Stress ist der Beziehungskiller Nummer eins und wirkt sich negativ auf die Erziehung aus. Wie negativ? Antworten und Tipps von einem Stresscoach.

 
 

Der Bundesrat will Familien steuerlich entlasten. Der Ständerat hat die Reform abgesegnet, die Nationalratskommission entscheidet am 17. August. Die SVP droht mit einer Volksinitiative. Über die Frage, was denn genau eine Familie ist, streitet man sich in Bern.