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Kinderbetreuung: Modelle und Kosten im Vergleich

 
Meinung geschrieben 12.11.2009 15:03 Uhr von Ralf Michel
Erstens beruhigt der Beitrag: Wir, die wir arbeiten und die Kinder fremdbetreuen lassen, müssen nicht vor schlechtem Gewissen für den Rest unseres Lebens mit dem Makel der Rabeneltern leben. Gut soweit. Bleiben wir flexibel, rät Familienleben.
Mir geht der Artikel zu wenig weit - oder ist eine Fortsetzung angezeigt? Kinder werden älter, kommen aus der Grippe in den frühfördernden Alltag der Welt.
Der privat organisierte Betreuungsspagat beginnt erst dann so richtig komplex zu werden, wenn die Kinder in den Kindergarten oder gar, wie bei uns, in die integrierende Grundstufe gehen. Dann benötigen sie eine Betreuung über Mittag und am Nachmittag. Nun ist es aber in Zürich so, dass zumindest unser Schulkreis keine ausreichende Ganztagesstruktur zur Verfügung stellt - alles bleibt immer Stückwerk.
Was fehlt, ist ein fundiertes und politisch gewolltes Konzept zur Ganztagesbetreuung - nicht als Zwang, sondern als Möglichkeit für Kinder und Eltern, ihr gemeinsames Leben so gestalten zu können, dass sie selbst und damit am Ende auch die Gesellschaft etwas davon haben. Denn: gut und längerfristig stabil betreute und glückliche Kinder haben sicher eine bessere Chance im späteren Leben von diesem Glück etwas an Alle zurückzugeben; Eltern, die sich nicht ständig mit den unglaublichen Defiziten konzeptionsloser Bildungspolitiker und Verantwortung delegierender Bildungsbürokraten auseinandersetzen müssen, werden auch für die Allgemeinheit mehr zu leisten imstande sein. Das ist alles nicht statistisch 'erhärtet', politisch nicht durchsetzbar, zu schwierig, zu teuer und dergleichen werden jene Politikerinnen und Bildungsverwalter jaulen - lasst sie jaulen. Wählt sie ab und nehmt die Sache selbst in die Hand … ist es aber nicht das, was sie eigentlich wollen?

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Meinung geschrieben 12.08.2011 00:28 Uhr von I, Laible
Und wenn die "Mutter" nicht mehr arbeiten will, reicht sie einfach gleichzeitig Ihrer Kündigung beim Arbeitgeber und einen Antrag auf Eheschutz bei Gericht ein und schon betreut sie dann völlig alleine das Kind und bekommt dafür einen "Lohn" der deutlich höher ist als alle Kosten einer Fremdbetreuung und ist für dann bis das Kind 16 ist auch noch Sozial besser abgesichert als der vom Existenzminimum lebende Ex ...

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Meinung geschrieben 25.01.2012 17:24 Uhr von Christa Gottstein
Weil ich selbst vor ca. 30 Jahren von meinem Verwandtenkreis weg nach Süddeutschland gezogen bin und 3 Kinder ohne Oma oder Opa mit meinem Mann zusammen großgezogen habe, haben wir über Babysitteranzeigen damals einer sehr liebe ältere Frau gefunden die 2 mal in Monat auf unsere Kinder aufgepasst hat. Gott sei Dank war ich nie krank in der Zeit als meine Kinder klein waren. Damals habe ich mir vorgenommen, wenn meine Kinder groß sind, werde ich anderen Familien als Leihoma helfen. Jetzt ist meine letzte Tochter nach dem Studium ausgezogen und ich suche so etwas wie eine Leihomaorganisation oder ähnliches vor Ort (Kuppenheim). Hat jemand Erfahrungen oder Tipps wie ich soetwas finde?

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Meinung geschrieben 26.01.2012 15:31 Uhr von familienleben.ch
Liebe Frau Gottstein,
wir freuen uns und bewundern sie für Ihr Engagement! Tatsächlich gibt es in der Schweiz immer mehr lokale Institutionen, die Patengrosseltern und Patenenkelkinder zusammenbringen. Wir hatten sogar kürzlich die Möglichkeit ein Patengrosselternpaar in Zürich zu besuchen. Informationen über die Patengrosseltern finden Sie also zum Beispiel in unserem Artikel \\\Patengrosseltern: Ein grosser Glücksfall für Liv\\\. Wenn Sie sich kundig machen wollen, ob es auch in Ihrer Nähe eine Patengrosseltern-Organisation gibt, schauen Sie mal auf die Homepage von Pro Senctute. Viel Erfolg und alles Gute, Ihre familienleben-Redaktion

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