Wieder arbeiten oder Super-Mami werden

  1. Hallo liebe Forumsnutzer

    ich komme aus Zürich und bin bei einer Versicherung in leitender Position angestellt. Nach er Geburt meines Buben wollte ich deshalb schnell wieder in den Job und habe nur die acht Wochen genommen. Mein Mutter passt zur Zeit auf. Ich wollte die Mitarbeiter in meiner Abteilung einfach nicht so lange alleine lassen. Jett habe ich aber eine Freundin, die das voll daneben findet. Auch andere Mamis im Bekanntenkreis kritisieren mich stark dafür, dass ich jetzt schon wieder abreiten gehe. Aber ich will mine Karriere auch nicht umsonst aufgebaut haben. Muss ich mich vor ihnen rechtfertigen? Was meint ihr. Sollte ich zu hause bleiben? :confused: Was ist los? Erst haben die Frauen gekämpft, dass sie arbeiten gehen dürfen und haben eine sehr gute bildung. und jetzt muss ich merken, dass immer mehr mamis zu hause bleiben und nicht mehr arbeiten wollen. Ist das ein neuer Trend?

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  2. Das ist ein Phänomen über das ich mich auch schon seit einiger Zeit wundere. In meinem Bekanntenkreis gibt es auch viele Mamis, die mit mir auf der Uni waren und jetzt zu hause bleiben. Eine schreibt auch einen Blog über ihr leben als hausfrau und ist ganz begeistert. Ich gehe arbeiten, weil es sonst bei uns nicht langen würde. Sonst hätte ich auch lieber einen teilzeitjob. aber wenn duviel verantwortung hast musst du dich doch noicht rechtfertigen, dass du arbeitest.

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  3. Hoi Heidi :)!

    Also erstens, eine "Supermutter" kann man sein, egal ob frau noch Teilzeit arbeitet oder nicht. Das eine muss das andere ja nicht ausschliessen ;).

    Und zweitens: Hei, es ist Eure Entscheidung und Euer Leben, egal was andere dazu denken, schreiben oder gar sagen mögen! Ihr müsst Euch doch nicht verteidigen und rechtfertigen für Euer gewähltes Lebens- und Familienmodell. Ich denke jedoch, dass Du/Ihr noch unsicher seid und Euch ab den "blöden" Kommentaren der anderen - dies ja überhaupt nichts angeht - nervt. Wäret Ihr tatsächlich überzeugt von Eurem Modell, dann könntet Ihr wohl besser mit so Sprüchen umgehen.

    Aber eben, was für die einen stimmt, stimmt für andere wiederum nicht. Sind wir doch einfach froh, dass es heutzutage so viele verschiedene Modelle gibt und nicht mehr zwingend nur noch das Traditionsmodell (Mutter 100% zu Hause, Vater 100% am Arbeiten und Geld verdienen). Denn jedes hat Vor- und Nacheile, die es abzuwägen gilt.

    Auch ich arbeite noch tiefprozentig Teilzeit, was mir sehr wichtig ist. Und so wie mich die schöne, aber doch recht anstrengende "Mutterrolle" mit zwei lebhaften, wilden und neugierigen Kindern (6 und 4,5) bereichert, erfüllt und glücklich macht, brauche ich als Ergänzung, Ablenkung und Abwechslung noch die Teilzeitarbeit. Doch so wie ich mir es zumindest momentan nicht vorstellen könnte, ganz aufs Teilzeit arbeiten zu verzichten, so wäre mir eine hochprozentige Teilzeitstelle nicht denkbar. Darum gehe ich "bloss" 20% - 30% auswärts arbeiten und habe somit z'Füfi und z'Weggli. Ich gehe arbeiten, damit ich in erster Linie mit einem Fuss im Berufsleben bleibe, den Anschluss nicht verpasse und es mir so später eher möglich ist, aufzustocken, aber auch als Abwechslung, weil mir der Kontakt und die Gespräche mit anderen Erwachsenen gut tun. Während ich mit anderen Mamis eher Kinderthemen durchnehme, spreche ich mit den Kinderlosen eher über anderes.

    Das Teilzeit Arbeiten hat für mich aber auch noch einen anderen, sehr wichtigen Grund, nämlich der der Sicherheit: Niemand weiss, was einem in der Zukunft erwartet. Was ist, wenn dem Partner, der 100% arbeitet, etwas zustösst (Krankheit, Unfall, Kündigung) und er deswegen die Arbeitstelle verliert? Was dann? Wie bitte soll eine Mutter, die den Job an den Nagel gehänkt hat zu Gunsten der Familie und der Kinder, einfach so wieder einsteigen können?! Sorry, aber zu glauben, dass frau nach Jahren der "Arbeitslosigkeit" und weg vom Fenster ruckzuck eine (Teilzeit)-Stelle zu finden, ist meiner Meinung nach sehr naiv! Und deshalb kann ich jeder vorausschauenden und vorausdenkenden Mutter raten, mittels Teilzeitstelle noch am Ball zu bleiben.

    Aber eben: ich verurteile niemanden für sein gewähltes Modell und gehe nach dem Motto "Leben und leben lassen". Solange sich alle Familienmitglieder, Eltern wie Kinder, mit dem gewählten Lebens- und Familienmodell wohl fühlen, ist doch alles bestens - egal, was Drittpersonen darüber meinen!

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute und viele starke Nerven! Und lass Dich durchs Gerede der anderen ja nicht ins Bockshorn jagen, gell :)!

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  4. Hallo Beeri

    ich finde Andrea hat vollkommen recht. mein baby ist erst 5 monate alt und ich habe vor der geburt aufgehört zu arbeiten. das ist ok für mich, aber ich kann auch verstehen, dass manche mütter in diesem punkt eben anders sind. Ich würde zur Begründung sagen, dass du ja dich vorher auch ganz schön in deine Karriere investiert hast. Das soll ja nicht umsonst gewesen sein. Vielleicht könntest du ja versuchen, abend früher nach hause zu kommen, um noch zeit mit dem baby zu haben. Wenn es gar nicht geht, würde ich nach einer Vertretung suchen, wenn es auch nur für ein paar Monate ist.

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  5. Hallo Mamis

    also meine Frau ist nach der Geburt unserer Tochter zuhause geblieben und mittlerweile bereuen wir das. Sie findet jetzt keinen anständigen job mehr. deshalb ist unser budget sehr gering und ich muss alleine alles verdienen. letztes jahr habe ich mal meine arbeitsstelle kurzfristig verloren. das waren harte monate und sehr belastend. zum glück hatte ich schnell wieder was. es ist also definitiv besser, wenn beide arbeiten gehen. wenn es auch nur teilzeit ist.

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  6. Liebe heidi_beeri ich habe mich entschieden hauptsächlich für meine Kinder zuhause zu sein und habe Glück einen Beruf zu haben an dem ich sehr flexibel arbeiten kann, aber im Moment komme ich vielleicht auf 10%. Aber egal wie wir uns entscheiden, wichtig ist, dass wir zu unserer Entscheidung stehen und eigentlich sollten die Meinungen der Anderen an uns abprallen. Mir ist wichtig, dass ich mit meinem Mann an einem Strang ziehe. Ich wünsche Dir viel Erfolg Deine Entscheidung für Dich als Richtig zu akzeptieren und Dich nicht von Anderen verunsichern zu lassen. Liebe Grüsse:)

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  7. Egal wie du dich entscheidest, es ist für dich und deinen Partner sicher die richtige Entscheidung. Ihr beiden müsst euch einig sein. Was andere sagen, ist doch völlig egal.

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  8. Ich als alleinerziehende Mutter muss sagen, dass es sehr gut war, dass ich nach der Geburt meiner Kinder weiter gearbeitet habe. Sonst wäre meine finanzielle Situation heute sicher noch schlechter.

    Aber es gibt auch noch andere Gründe als die Trennungsangst um wieder zu arbeiten. Ich denke der Mensch braucht in verschiedenen Lebensbereichen Bestätigung. Nicht nur als Mutter und Ehefrau, sondern auch in einer Tätigkeit, die man erlernt hat. Das bringt Anerkennung auch ausserhalb der Familie und ich denke , dass jeder Mensch es braucht auch mal von Kollegen gelobt zu werden. Man kann sicher eine Weile zu Hause bleiben, aber irgendwann wird sicher etwas Abwechslung und ein Berufsalltag fehlen. Wichtig ist eben eine gute Work-Life-Balance.

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  9. Ich werde nach insgesamt 5 Monaten wieder arbeiten gehen. Jedoch nur reduziert. Wenn ich weiterhin der Karriere wegen Vollzeit arbeiten gehen würde, hätte ich kein Kind in die Welt setzen brauchen. Ein Kind braucht viel Zeit und für die ist es auch nicht das beste, wenn sie ständig abgeben werden und ihre Eltern nur abends und weekends sehen. Für mich ist das daher etwas unbegreiflich, wenn jemand wieder 100% arbeiten geht. Den Kindern tut man damit auch keinen Gefallen. Für mich wäre das jedenfalls nicht das richtige. Verurteilen tue ich niemand deswegen. Entscheiden muss das jeder selber. Verstehen kann ich es einfach nicht so wirklich.
    Wenn sich plötzlich die Situation ändert und man gezwungen ist, arbeiten zu gehen, ist das eine andere Sache.

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  10. Also das klingt jetzt vielleicht altmodisch, aber ab 2 oder 3 kindern sollte die Frau schon zu hause bleiben. Es ist einfach ein riesiger aufwand und ein Haushalt will auch geführt werden. Ausserdem ist es für Männer schwer, eine reduzierte Stelle zu finden.

    Mal abgesehen von den finanziellen einbussen. Es lohnt sich ab einem gewissen punkt einfach nicht mehr , dass die frau arbeiten geht. Man braucht dann so viel geld für betreuungskosten, so dass der Lohn für Mamis Arbeits fast weg ist. ist doch unsinn.

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