Frühling, sei willkommen: So setzen Sie die Stars der Saison in Szene

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Endlich wieder Frühling! Wenn es ringsum zu grünen und zu blühen beginnt, bekommt man Lust, das Heim zu dekorieren. Wir zeigen, wie Sie sich den Lenz mit leuchtenden Blüten und frischem Grün in Ihre Wohnung holen.

Von Fabienne Eisenring, im März 2017

Schon die vielen verschiedenen Namen klingen wie ein Versprechen: Wandelmonat, Blumenmond, Ostermond, Lenzing. Wer so betitelt wird, muss etwas Besonderes sein. Die Monate März bis Mai sind für viele Menschen in jeder Hinsicht aussergewöhnlich. Der Frühling lässt die Natur erwachen, die Tage länger werden und uns das Osterfest herbeisehnen. Kein Wunder, inspirierte die erste Jahreszeit schon manchen Dichter wie Wilhelm Busch, der euphorisch an seine Tante schrieb: «Der Frühling hat eine erlösende Kraft!» Wie Recht er damit hatte, zeigt sich heute noch in den Vorgärten und auf den Balkonen, wo mit den wärmeren Temperaturen auch die Lust zum Dekorieren aufkeimt: Die Menschen frönen ihren Hobbys und werkeln und pflanzen.

Wer aber keine Zeit und keinen Platz hat, um draussen zu gärtnern, für diejenigen gibt es einfache und genauso schöne Möglichkeiten, den Frühling ins Haus einziehen zu lassen. Als Variation vom klassischen Stück «Üppiger Blumenstrauss in Vase» präsentieren wir eine Vielfalt an Gestaltungsideen, darunter stilvolle Kompositionen mit Gläsern und Eiern, und zeigen, was Sie frei nach eigenem Gusto abwandeln können. 

Grosser Auftritt für die Frühlingboten im Glas

Osterdeko

Spielen harmonisch zusammen: filigranes Glas und zarte Frühblüher. Bild: Collage der Redaktion / Rebecca Wallenta, www.sinnenrausch.blogspot.ch

Mit Traubenhyazinthen, kleinwüchsigen Narzissen, Krokus, Ostereiern und Glasgefässen lässt sich eine einfache Osterdeko für den Wohnzimmertisch oder das Fensterbrett zaubern. Die Zwiebelblüher müssen hierfür auch nicht in Erde vergraben werden: Befreit man die Wurzeln von der Erde und stellt die Knollen in ein wenig Wasser, reicht das bereits, damit sie gedeihen. Damit die Blumen nicht umfallen, füllen Sie den Boden des Gefässes rundherum mit Dekogras auf. Wie in ein Nest gebettet runden den Oster-Look einige ausgeblasene Eier, Federn und ein Haselzweig ab. Möglich ist es auch, statt eines Haselzweigs Schneeball oder Birkenzweige zu verwenden. Wichtig ist dann, das Gefäss an einem hellen Flecken zu platzieren und ausreichend Wasser zu geben. Doch nicht nur eingetopft kommen die Frühlingsboten zur Geltung – es ist genauso schön, sie unter einer Glasglocke zu präsentieren.

Kesse Kresse: Dieses Kraut vertreibt den Winter aus dem Haus

Deko im Glas

Simpel und doch raffiniert: Osterdeko im Glas. Bild: Collage der Redaktion / Blog: Clemmensen and Brok

Keine Bange, einen grünen Daumen muss man für diese Osterdeko nicht haben: Die pflegeleichte und spriessfreudige Gartenkresse lässt sich nahezu überall anpflanzen. Geben Sie einfach etwas Erde oder feuchte Watte in ein Dekoglas und säen Sie darauf die Kressesamen aus. Als stimmungsvolles Extra legen Sie über die Öffnung des Glases einen Weidenkätzchen- oder Forsythienzweig oder auch Fliederknospen und knüpfen daran ein ausgeblasenes Osterei. Für Kinder ist es eine spannende Erfahrung, ihrem Gärtchen jeden Tag ein wenig Wasser zu geben und den Sprossen beim Wachsen zusehen zu können. Bereits zirka eine Woche nach der Aussaat kann die Kresse geerntet werden. Als Salat, als würzige Pesto oder als Garnitur auf der Suppe macht sie sich besonders gut. 

Wer gar nichts mit dem zuweilen scharfen Kraut anfangen kann, kann stattdessen einfach Dekoeier, beispielsweise ausgeblasene Wachteleier, ins Glas legen. Auf Ostern stimmen uns beide Varianten ein!

Blümchen, Blümchen an der Wand

Osterdeko

Ganz natürlich: Diese Kombinationen wecken Frühlingsgefühle. Bild: Collage der Redaktion / Instagram: onceupona1912, theglassterrarium.

Für Liebhaber von rustikalem Design bietet diese Wanddeko ein sehenswertes Kontrastprogramm: Sie kombiniert zarte Blüten in lieblichem Pastell mit Holz, Metall und derben Oberflächen. Befestigen Sie dazu ein sauberes Konfiglas an einem Holzbrett und hängen Sie die Konstruktion an die Wand. Als Alternative können Sie auch mehrere schmale Glasphiolen nebeneinander am Brett befestigen oder sie einzeln an der Wand aufhängen. Eine verträumtere Variante verwendet als Vasen leere Glühbirnen. Das hebt die frühlingshafte Leichtigkeit hervor: An Zweige oder in den Fensterrahmen gehängt, klirren die Glühbirnen wie ein Windspiel aneinander.

Je nach Geschmack und farblicher Einrichtung passen Blumen wie Pfingstrosen, Garten-Anemonen, Tulpen oder Ranunkeln ins Bild. Für welche der Grazien Sie sich entscheiden – und wer die Schönste im ganzen Land ist – sei dann Ihnen überlassen. 

Ein Ostergruss, wie aus dem Ei gepellt

Osterdeko

Gelungene Osterdeko mit farbigen Akzenten. Bild: Collage der Redaktion / Instagram: gardenista_sourcebook.

Mit dieser Osterdeko holen Sie sich pure Lebenslust des Frühlings in die eigenen vier Wände. Zunächst blasen Sie die Eier aus. Bohren sie dazu mit einer grossen Nadel jeweils am spitzen und am stumpfen Ende des Eis ein Loch. Vergrössern Sie das Loch am stumpfen Ende, bis es so gross ist, wie Sie es wünschen. Nun halten Sie das Ei über eine Schüssel und blasen durch das kleinere Loch, bis Eiweiss und Dotter in der Schüssel landen. Als nächstes säubern Sie das Ei von innen: Tauchen Sie es in eine Schüssel mit lauwarmen Wasser und Spülmittel. Wenn sich das Ei mit Wasser gefüllt hat, halten Sie beide Löcher zu, schütteln es und blasen das Wasser wieder heraus. Fertig ausgeblasene Eier lassen sich auch im Gartencenter oder im Supermarkt kaufen. Danach können Sie loslegen!

Mit ein wenig Erde lassen sich in der halb abgebrochenen Eierschale wunderbar Kresse oder Mungobohnen anpflanzen. Beim Osterbrunch erhält jeder Gast ein solches Ei und kann nach Präferenz den Salat mit den Sprossen verfeinern. Für kleine Gäste können Sie den «Gras-Köpfen» auch mit Filzstiften lustige Gesichter verpassen. Bei einer anderen Variante braucht es den Mut, Akzente zu setzen: Mit Sekundenkleber befestigen Sie bunte Bänder an den ausgeblasenen Eiern und knüpfen Sie an die Vorhangleiste im Fenster. Tulpen in verschiedenen knalligen Farben, ein Mix von Wiesenblumen oder leuchtende Forsythien-Zweigen kreieren Farbtupfer, und geben Ihrem Wohnzimmer eine verspielte, lebendige Atmosphäre. 

Fangen Sie die Sonne ein!

Sonnenglas

Ein Licht für den Frühling: Das «Sonnenglas» holt südafrikanische Lebensfreude zu Ihnen in den Garten. Bild: Collage der Redaktion / www.sonnenglas.ch

Schluss mit Winterschlaf! Nicht nur die Pflanzen, auch wir, recken uns den belebenden Sonnenstrahlen entgegen und geniessen die länger werdenden Tage. Gerne würden wir uns der Sonne noch etwas länger in den Abend hinein erfreuen. Nun gibt es die Möglichkeit, eine kleine Portion Sonnenlicht für die Gartenparty oder für die Stube aufzubewahren. Das «Sonnenglas» funktioniert ganz simpel: Aussehen tut es wie ein normales Einmachglas, auf dessen Deckel aber Solarzellen angebracht sind. Unter dem Deckel sind LED-Leuchten montiert. Wenn Sie das Glas tagsüber an die Sonne stellen, speichert die Solarleuchte die Sonnenenergie (an einem bedeckten Tag kann man auch den USB-Ladeanschluss nutzen). Sobald es eindunkelt, können Sie den magnetischen Bügelschalter betätigen und die LED-Lampen beginnen zu leuchten.

Das Glas lässt sich mit Früchten, Sand, getrockneten Blumen, Steinen und vielem mehr dekorieren. Laut dem Anbieter hat sich das «Sonnenglas» in Südafrika zum richtigen Kultprodukt entwickelt. Es sei eine vollwertige Lichtquelle für Menschen in Gebieten ohne Stromversorgung geworden.

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