So finden Sie eine geeignete Kindersuchmaschine

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«Mama, was ist ein Sterntaucher?», «Papa, können Vögel rückwärts fliegen?», «Wo schlafen Fische eigentlich?» Kinder haben viele Fragen. Mit Hilfe einer Kindersuchmaschine lassen sich kindgerechte Antworten finden. Damit Ihr Kind sicher surfen kann, gilt es, einige Punkte zu beachten.

Eine Kindersuchmaschine hilft kindgerechte Antworten zu finden

Mit der Kindersuchmaschine finden Familien im Internet kindgerechte Antworten auf all ihre Fragen. Foto: Jacob Ammentorp Lund, iStock, Thinkstock

Annika betrachtet im Wartezimmer des Arztes das Aquarium. Doch während sie die bunten Fische beobachtet, die unermüdlich durch die Algen wuseln, wird sie schläfrig. «Werden Fische auch mal müde?», fragt sie sich. Doch sie kann keinen Fisch entdecken, der mit geschlossenen Augen auf dem Grund liegt. «Schlafen Fische eigentlich nie?», fragt sie ihre Mutter. Darüber hat die Mutter noch nie nachgedacht – sie weiss es genauso wenig wie Annika.

Eine Kindersuchmaschine bietet leicht verständliche Antworten

Schlafen Fische – und wenn ja, wann und wo? Wenn Erwachsene nicht weiter wissen, greifen sie in der Regel zum Tablett oder zum Smartphone, um im Internet eine Antwort zu finden. Wer dort allerdings für Kinder nach Erklärungen sucht, kommt mit herkömmlicher Recherche kaum weiter. Denn sie führt in der Regel zu Seiten, auf denen Sachverhalte sehr komplex und damit für Kinder nicht verständlich erläutert werden. Eine gute Kindersuchmaschine dagegen liefert kindgerechte Antworten.

Vorteile einer guten Suchmaschine für Kinder

Überschaubare Anzahl von Sucherergebnissen:
Zur Suchanfrage «Schlafen Fische» liefert Google.ch 483’000 Ergebnisse. Diese grosse Zahl macht es schon Erwachsenen schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Das Ergebnis der Kindersuchmaschine fragFINN liegt dagegen bei nur 50 Ergebnissen.

Sichere Quellen:
Eine gute Kindersuchmaschine sucht nur Seiten ab, die nach Meinung der Redaktion, die sie betreibt, für Kinder geeignet sind. Das heisst, die Seiten sind frei von jugendgefährdenden Inhalten und in der Regel von Werbung. Die Inhalte sind glaubwürdig.

Nicht jede Kindersuchmaschine ist geeignet

Wer zum Beispiel bei Kindersuchmaschine.net die Stichwörter «Schlafen Fische» eingibt, erhält gleich eine Google-Anzeige für ein Aquarium bei Amazon. Auch die Kindersuchmaschine Trampeltier ist übersät von Werbung. Doch mit den folgenden drei Suchmaschinen können Kinder bedenkenlos erste Schritte in die Welt des Internets wagen.

Blinde Kuh

Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren sind die Zielgruppe der Kindersuchmaschine Blinde Kuh, abrufbar auch unter www.blinde-kuh.ch. Die Suchmaschine, die ein gemeinnütziger Verein betreibt, wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. «Die einzelnen Bereiche sind sehr übersichtlich, obwohl es viele Bilder und Texte gibt. Die Hauptelemente sind gut zu überblicken und die Texte auch. Wir sind uns sicher, dass viele Nutzer bei der Blinden Kuh ihre Fragen beantwortet bekommen», so begründete die Jury des «Goldenen Online Spatz» die Auszeichnung der Kindersuchmaschine Blinde Kuh.

fragFINN

Die Kindersuchmaschine fragFINN der «Initiative ein Netz für Kinder» bietet sechs- bis zwölfjährigen Kindern einen sicheren Surfraum. Alle Seiten, die fragFINN bei Suchanfragen nach entsprechenden Stichwörtern durchstöbert, wurden von Medienpädagogen redaktionell geprüft. Täglich bekommt die Suchmaschine neues Futter in Form kindersicherer Internetseiten. fragFINN gibt es auch als kostenlose App für Android und iOS.

Helles Köpfchen

Auch das Internetportal Helles Köpfchen, betrieben von Cosmos Media, bietet eine Kindersuchmaschine an. Eine halbe Million Menschen nutzt monatlich das kostenlose Angebot. «Helles Köpfchen» hat mehrere wichtige Auszeichnungen erhalten, darunter den Erfurter Netcode und die GIGA-Maus.

Kindersuchmaschine richtig bedienen

Erwachsene geben bei ihrer Suchanfrage nur Stichworte in die Suchmaschine ein. Kinder dagegen formulieren ihre Frage so, wie sie sie auch mündlich formulieren. «Müssen Fische auch mal schlafen?» «Warum scheint der Mond manchmal heller als sonst?» Suchmaschinen für Kinder sind darauf ausgerichtet. Sie greifen Schlagwörter ab. Trotz Rechtschreibfehler können sie in der Regel erkennen, nach welchem Wort oder welchen Schlagwörtern gesucht wird.

Annika weiss nun Bescheid

Mit der Kindersuchmaschine fragFINN haben Annika und ihre Mutter herausgefunden, ob Fische schlafen. Denn gleich das erste Suchergebnis hat Licht ins Dunkel gebracht: Ja, Fische schlafen, aber nicht so fest wie wir und mit offenen Augen!

Autor: Sigrid Schulz im Juni 2016

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