Videospiele für Kinder: Workshop holt Eltern an den Joystick

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Seit dem 8. April gibt’s einen neuen Game-Workshop. Aber nicht für Kinder, sondern für Eltern. Diese lernen dabei, wieso Videospiele Kinder so in den Bann ziehen.

Videospiele für Kinder: Workshop holt Eltern an den Joystick

Das gleiche Spiel spielen heisst die gleiche Sprache sprechen. Foto: Wavebreakmedia Ltd., Thinkstock

Für viele Eltern ist das unverständlich: stundenlang vor dem Bildschirm sitzen und gamen, im schlechtesten Fall auf virtuelle Menschen schiessen. Die Kinder können indes die Aufruhr der Eltern nicht verstehen. Dies führt zu unsachlichen Diskussionen zwischen Eltern und Kindern. Unter anderem, weil viele Eltern zu wenig über die Videospiele der Kinder wissen.

Videospiele für Kinder: Nun sollen die Eltern spielen

Und genau da lenkt Attila Gaspar, Geschäftsführer der Medien- und TheaterFalle, ein. In Zusammenarbeit mit der Abteilung Gleichstellung für Frauen und Männer im Kanton Basel lancierte er einen Workshop. Ein Game-Workshop, der seit dem 8. April unter dem Namen «Killerchats» stattfindet. Der Workshop richtet sich vor allem an Eltern. Eltern, die zu Videospielen für Kinder und Socialmedia sensibilisiert werden wollen. «In unserem Game-Workshop sollen Eltern selber zum virtuellen Gewehr greifen», erzählt Gaspar gegenüber 20-Minuten-Online. Der Fokus liegt aber nicht nur auf den Killergames, sondern auch auf den weniger polarisierenden Spielen wie «Mario Kart».

Kinder, die Videospiele spielen, werden immer jünger

Es werden also nicht nur Killerspiele gespielt und genauso wenig beschränkt sich der Workshop auf die eine Altersgruppe: die Teenager. Denn die Gamer werden immer jünger. «Wir haben sogar eine Anfrage von einem Kindergarten bekommen», so Attila Gaspar. Es seien vor allem Schulen, die ihn für Elternabende anfragen.

Videospiele: Kinder und Eltern verstehen die Gegenseite besser

Die Eltern sollen verstehen, was der Reiz am Gamen ist und «Verständnis dafür schaffen, was ihre Kinder dermassen fasziniert, dass sie den Joystick während Stunden nicht aus den Fingern geben wollen». Damit sie später entscheiden können, welche Games für die Kinder gut sind und wie lange sie spielen sollen. Die Kinder würden demnach auch besser auf Regeln eingehen, weil sie merkten, dass die Eltern wissen, von was sie reden.

Autor: Ronnie Zumbühl am 14. April 2014

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