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Aufgeschnappt

Pro Juventute besorgt: Massive Zunahme an Suizid-Beratungen bei Jugendlichen

Jugendliche und junge Erwachsene bekommen über alle Altersgruppen hinweg betrachtet die psychischen Folgen der Corona-Pandemie am meisten zu spüren. Das zeigt der neuste Corona-Report von Pro Juventute.

Jugendliche sitzen am Baum.

Zwei Jugendliche sitzen nachdenklich am Boden und haben den Blick auf ihre Smartphones gerichtet. Bild: GettyImages Plus, ti-ja

Im neuen Corona-Report weist die Pro Juventute auf de psychische Belastung der Corona-Pandemie für Kinder und Jugendliche hin. So sind viele Jugendliche und junge Erwachsene von ausgeprägten Zukunftsängsten geplagt, weil sie in Bezug auf Beruf auf Überforderung und Stress stossen. Zudem ist die Mediennutzung sprunghaft angestiegen. Dies hat zur Folge, dass fast die Hälfte der Jugendlichen mindestens einmal im Internet sexuell belästigt wurde.

Hilfsangebote sollen ausgebaut werden

Abhilfe kann dabei laut Pro Juventute bekannte und jugendnahe Erstberatung schaffen. So müsse das Angebot von 147.ch ausgebaut werden, damit alle Beratungskanäle auch zu Spitzenzeiten für alle erreichbar sind. Zudem sollen auch die Versorgungsstrukturen in der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie ausgebaut und gestärkt werden.

Die Schweizer Kinder- und Jugendstiftung Pro Juventute veröffentlicht einen besorgniserregenden Cornoa-Report.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Suizid-Beratungen haben sich beinahe verdoppelt.
  • Psychische Belastung für Kinder und Jugendliche aufgrund der Cornoa-Pandemie
  • Zunehmende Mediennutzung und damit einhergehende Probleme

Den ganzen Report von Pro Juventute finden Sie hier.

Wenn sich das eigene Kind das Leben nehmen will

Nicht nur die Corona-Pandemie, auch familiäre Probleme, Stress in der Schule oder Liebeskummer können zu depressiven Verstimmungen bei Jugendlichen führen: Solche Krisensituationen können bei Jugendlichen Auslöser für Suizidgedanken oder sogar Suizid sein. Für Eltern gibt es kaum etwas Schlimmeres, als wenn sich das eigene Kind das Leben nehmen will. Leider ist Suizid ist eine der häufigsten Todesursachen bei Schweizer Jugendlichen. 

Was Sie tun können, damit es nicht soweit kommt, lesen Sie hier.