Kinderzimmer verschönern: Fünf weitere Tipps vom Profi

  • Beachten Sie bei der Möbelanordnung einige Grundregeln: Stellen Sie das Kinderbett so hin, dass das Kind einen freien Blick auf die Türe hat. Dies gibt ihm eine innere Sicherheit. Der Schreibtisch sollte so platziert sein, dass man den Überblick des Raumes hat. Dabei sollte eine Kante die Wand berühren. Eine gute Idee ist beispielsweise, den Tisch mit der kürzeren Kante zur Wand zu stellen und die «Konzentrations-Insel» mit einem Raumtrenner (zum Beispiel einem Sideboard) abzuschliessen. Das Sideboard sollte aber nur so hoch sein, dass man es sitzend noch gut überblicken kann. Ein zimmerhoher Schrank wirkt wie eine Wand und eignet sich nicht als Raumtrenner.
     
  • Halten Sie Ordnung. So unpopulär dieser Tipp auch scheinen mag: ein aufgeräumtes Zimmer wirkt optisch ruhiger und man fühlt sich wohler, wenn das Auge durch die Farben und die Gruppierung gelenkt wird, statt dass es an den vielen Details der Spielzeuge hängen bleibt, die offen in einem Regal rumstehen. Überlegen Sie sich ein Ordnungs-System, das alltagstauglich ist. Zbinden empfiehlt zum Beispiel eine grosse Kiste, in die man vor dem Schlafengehen alle Spielzeuge reinlegen kann.
     
  • Im Kinderzimmer kalte Materialien vermeiden, etwa Parkettboden oder Laminat. Obwohl der Spannteppich seit einigen Jahren ziemlich verpönt ist, ist er nach wie vor die beste Variante für ein Kinderzimmer. Er bringt Farbe ins Zimmer, strahlt Wärme aus und es ist viel angenehmer zum darauf spielen als auf einem harten Untergrund. Ein zusätzliches Plus: Der Lärmpegel durch die Spielzeuge verringert sich deutlich. Hygienische Bedenken, etwa wegen Hausstaubmilben, braucht man laut Zbinden nicht mehr zu haben, denn mit den heutigen Pflegeprodukten lasse sich das Problem gut eindämmen. Zudem hätten Forschungen gezeigt, dass bei einem Teppichboden weniger Staub in der Luft ist als bei einem Zimmer mit glattem Untergrund: Der Staub bleibt mehr im Gewebe haften und wird nicht bei jedem Luftzug aufgewirbelt. Wenn es in einem Mietobjekt einen harten Bodenbelag hat, können Auflageteppiche Wärme ins Zimmer bringen. Dabei sollte man einen möglichst grossen, rechteckigen Teppich wählen, auf dem genügend Platz zum Spielen ist.
     
  • Textilien, zum Beispiel Kissen, bringen ein wohlig-warmes Gefühl in einen Raum. Sie setzen zudem den nötigen Farbakzent.
     
  • Grosse Fensterfronten, die im Sommer viel warmes Licht eintreten lassen, wirken im Winter, wenn es draussen früh dunkel wird, kalt. Hier sollte man unbedingt mit Vorhängen arbeiten, um dem Zimmer einen Abschluss zu geben, der Geborgenheit vermittelt.

 

Experte für Einrichtungsfragen: Innendekorateur David Zbinden

(Bild: zVg)

Zur Person

David Zbinden absolvierte eine Lehre als Innendekorateur und arbeitete danach mehrere Jahre als Inneneinrichter, unter anderem im 5-Sterne Grand-Hotel Victoria Jungfrau in Interlaken. 2009 bildete er sich der 33-jährige Freiburger während zwei Jahren zum eidgenössisch diplomierten Einrichtungsberater weiter. Mit seiner Abschlussarbeit erreichte er den ersten Prüfungsrang seines Jahrgangs. 2011 machte sich Zbinden, der in seiner Freizeit Triathlon bestreitet und Mountainbike fährt, als Einrichtungsberater selbständig.

 

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