Babyzeichensprache und Buchstart-Projekt

Babyzeichensprache

Bevor das Kind die ersten Wörter sprechen kann, ist es in vielen Situationen für Eltern schwierig, das Baby zu verstehen und seine Bedürfnisse zu deuten. Die Babyzeichensprache kann das Verständnis zwischen Eltern und Kind fördern, noch bevor die Kleinen sprechen lernen.

Die Babyzeichensprache hat Elemente aus der deutschen Gebärdensprache vereinfacht, sodass auch Babys leicht Zeichen nachmachen können. Die Zeichen werden parallel zum Wort verwendet. Sie symbolisieren Gegenstände, Tätigkeiten und Eigenschaften aus dem Alltag. Wie das funktioniert, erklärte Corine Verna, Kursleiterin für Babyzeichensprache, in einem Interview mit der Internetplattform swissmom.ch: «Zum Beispiel läuft beim Spaziergang ein Hund am Kinderwagen vorbei. Das Baby zeigt Interesse an ihm, indem es auf ihn zeigt oder ganz aufgeregt ist. Das ist die Gelegenheit! Die Eltern nehmen sich Zeit, sich mit dem Kind über den Hund zu unterhalten: Schau mal, da läuft ein Hund (+Zeichen). Kleinen Babys genügt es, diesen Satz immer wieder zu hören und das Zeichen wiederholt zu sehen. Bald merkt man, dass es auch etwas über die Farbe, das Stöckchen bringen usw. erzählt haben möchte – und schon kommunizieren wir. Wenn das Baby soweit ist, wird es von selber das Zeichen für Hund zeigen, wenn es einen Hund sieht, an einen denkt oder vom besagten Spaziergang erzählen möchte. Das ist fantastisch, so lernt das Baby Kommunikation und wir erleben seine kleine Welt hautnah mit!»

Durch Babyzeichensprache könnten schon Babys ab 6 Monaten sagen, dass sie Hunger oder Durst haben, sich weh getan haben oder nach Hause wollen, heisst es bei «Zwergensprache», einer Plattform für Babyzeichensprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Vorteile beschreibt Corine Verna so «Die Babys kommunizieren früher, lernen früher sprechen und entwickeln einen grösseren Wortschatz. Die Verständigung mit ihnen findet deutlich früher statt und entspannt das Familienleben.»

Buchstart-Projekt: Bücher kennen lernen

Buchstart ist ein Projekt zur Förderung der Sprache bei Babys und zur ersten Begegnung von Kleinkindern mit Büchern. «Kinder, die von Anfang an mit Büchern aufwachsen, sind im Vorteil. Sie erfahren schon früh, wie viel Spass in Bildern und Büchern steckt, und haben ihr Leben lang Freude am Lesen und Lernen». Das sind laut Bibliomedia Schweiz und dem Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien, Projektorganisatoren von Buchstart, die Vorteile des Projekts.

Bibliotheken, die am Projekt teilnehmen, bieten die Ausleihe von Bilderbüchern an. Daneben finden Veranstaltungen statt, in denen Eltern und Kinder Kinderverse, Fingerspiele und Lieder kennen lernen können oder in denen einfach spannenden Geschichten zugehört werden kann. Diese Events finden statt:

  • Reim und Spiel: Begegnung mit Sprache und Büchern für Kinder von ca. 9 Monaten bis 2 Jahre. Dauer: ungefähr eine halbe Stunde
  • Geschichtenzeit Begegnung mit Geschichten und Büchern für Kinder von 2 bis 3 Jahren. Dauer: maximal eine Stunde
  • Veranstaltung für Eltern: Informationen über Sprachentwicklung und Sprachförderung.

 

HiPP

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