Entwicklung des Babys im Alter von 18 Monaten

Mit 18 Monaten entdecken Babys die Umwelt.

Mit 18 Monaten erobern Kinder die Welt. Foto: ©iStockphoto.com/isabelle Limbach

Die Basics sind nun geschafft: Sitzen, krabbeln und laufen. An das Erlernen von körperlichen Funktionen treten nun soziale Fähigkeiten, die verinnerlicht werden müssen. Den anderen Kindern im Sandkasten ein Förmchen abzugeben. Zu begreifen, dass andere Menschen auch einen Willen haben: Die Mutter partout nicht spielen will oder die Schokolade an der Supermarktkasse immer wieder zurücklegt. Dies ist für das Kind teilweise schwer zu verstehen und wird prompt mit einem Wutanfall quittiert. Eltern müssen in dieser Zeit auch dazulernen. Ihr Baby ist nun kein Baby mehr. Es entwickelt sich zu einem eigenständigen Wesen, welches nicht immer nach Herzenslust auf den Arm genommen werden kann.

Das Wort Nein ist sehr wichtig – für die Eltern und das Kind. Mit einem Nein beginnt die Erziehung: Nein, du bekommst keine Schokolade! Nein, die Ordner von Mama dürfen nicht ausgeräumt werden! Aber auch das Kind sendet durch Gesicht verziehen oder ein sich winden auf dem Arm, wenn es etwas nicht möchte. Dies sollten Eltern akzeptieren.

Es ist wichtig, dass Ihr Kind auch Bezugspersonen ausser den Eltern hat. So lernt es anderen zu vertrauen und wird eher ein kommunikatives, offenes Wesen entwickeln. Besuche bei den Grosseltern oder der Besuch einer Spielgruppe sind Möglichkeiten, um dies zu unterstützen.

Das Erinnerungsvermögen des Kindes sollte angeregt werden: Hol der Mama ein Handtuch oder schau mal, ob die Katze im Körbchen liegt.

Das Kind kann nun alleine laufen, Treppen erklimmen, mit dem Löffel essen und aus einer Tasse trinken.

So kann die Entwicklung gefördert werden

Andere Kinder werden jetzt besonders interessant. Eltern sollten ihrem Nachwuchs die Möglichkeit bieten, mit anderen Kindern in Kontakt zu treten. Das kann im Park, auf dem Spielplatz oder im Babybecken des Hallenbades sein.

Der eigene Garten ist natürlich ein toller Platz zum Spielen. Aber wenn ein Kind immer nur die Rutsche, die Schaukel und den Sandkasten für sich alleine hat, wird es sich im Kindergarten schwer tun, wenn die Spielsachen mit anderen geteilt werden müssen.

Die Spieldecke hat ausgedient, das Kind erobert nun seine Umwelt. Es stolpert hinaus in die Welt. An manchen Tagen wird das Kind vor Energie überströmen, bevor es immer zur Ruhe angehalten wird, sollte es sich austoben können. Spielen Sie Fangen, Tanzen gemeinsam zu einer Kindermusik oder schiessen einen Ball durch die Gegend. Ihr Kind wird sich danach ausgepowert und glücklich auf Ihren Schoss fallen lassen.

Wie schon erwähnt, möchte ein Kind mit 18 Monaten die Welt erobern. Wichtig sind dabei Eltern, die es dazu ermuntern und bestärken. Eltern müssen ihrem Kind zutrauen, allein über das Mäuerchen zu klettern oder mit dem Bobby Car den Hof auf und ab zu fahren. Mit Lob und Zuspruch kann eine gute Basis für ein gesundes Selbstbewusstsein geschaffen werden.

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