So lernen Kinder spielerisch sprechen

Promotion – Eltern müssen ihren Kindern das Sprechen nicht beibringen. Kinder lernen ganz natürlich zu sprechen, wenn sie viele verschiedene Erfahrungen machen – vor allem beim Spielen. Fünf Spielideen für anregende Spracherlebnisse.

Bis das Kind das Wort Ball sinnvoll benutzen kann, braucht es viele anregende Spielerfahrungen mit dem Ball.

Hoi, du da! Bild: iStock

Was das Wort «Ball» heisst, kann Ihr Kind nicht verstehen, bevor es ihn nicht erlebt hat. Der Klang des Wortes allein verrät ihm nichts über seine Bedeutung. Es muss den Ball sehen, greifen, werfen. Es muss erleben, dass das, was die Eltern als «Ball» bezeichnen, ihm zuwerfen, springen oder wegrollen lassen, alles immer ein Ball ist.

Das Kind braucht aber noch etwas, um das Wort «Ball» zu lernen. Es muss sich überhaupt für den Ball interessieren. Deshalb kommt dem Spielen neben Gesprächen und Alltagsritualen eine besonders wichtige Rolle beim Spracherwerb zu. Spielen macht Freude! Im Spiel macht Ihr Kind nicht nur sinnvolle Erfahrungen, sondern es hat auch ein natürliches Interesse daran.

5 Spielideen, die Ihr Kind beim Sprechenlernen unterstützen

Grundsätzlich sind dafür alle Spiele und Spielsachen gut, an denen Ihr Kind Freude hat. Es gibt aber auch Spiele, die unmittelbar dazu anregen Sprache spielerisch zu gebrauchen. Wir stellen Ihnen fünf Spielideen vor.

1 Gemeinsam Bilderbücher ansehen

Bilderbücher ansehen ist ein besonders schönes Abendritual und fördert natürlich den Spracherwerb.

Gemeinsam Bücher anzuschauen ist ein besonders schönes Ritual. Bild: iStock

Für Babys ist es schon das Grösste, Bücher greifen zu können, sie umzudrehen oder einfach in den Mund zu stecken. Dabei spielt der Text in den ersten zwei Jahren noch keine grosse Rolle. Hauptsache das Buch ist bunt, unterhaltsam und stabil. Ab neun Monaten haben Babys beispielsweise Spass an Gugus-Dada-Spielen und lieben es, bunte Tiere hinter Klappen zu entdecken. Im zweiten Lebensjahr ermöglichen es Bilderbücher mit Tieren, Personen und Gegenständen aus dem Alltag, die Dinge der Welt zu entdecken und auch bald zu benennen. Im dritten Lebensjahr können Sie damit beginnen, kurze Geschichten zu erzählen.

Spieltipp!

Kinder werden Bücher später umso mehr schätzen, wenn Sie schon früh positive Erfahrungen mit Büchern machen dürfen. Machen Sie deshalb das Büchervorlesen zum gemeinsamen Ritual! Zum Beispiel vor dem Zubettgehen.

Hier finden Sie aktuelle Buchempfehlungen für Kinder unter zwei Jahren und ab zwei Jahren.

2 Nachspielen, was Mami und Papi machen

Ein Spieltelefon ermöglicht vielfältige Erfajrungen.

Kinder ahmen nach, was ihre Bezugspersonen tun. Bild: iStock

Vor allem in der frühen Sprachentwicklung lernt Ihr Kind durch Nachahmung. Kleinkinder interessieren sich beispielsweise sehr für die Gegenstände, die ihre Eltern gebrauchen. Dabei fassen sie die Gegenstände nicht nur an und untersuchen diese, sondern sie spielen auch nach, was die Eltern mit dem Gegenstand machen. Ab einem Jahr plappert es beispielsweise ins Spielhandy wie die Mami oder es unterhält sich mit dem Teddybär wie seine älteren Geschwister. Dabei wird das Spiel immer ausgereifter. Am Anfang sind es nur Laute, die dem Klang ähneln, dann wiederholt das Kind einzelne Wörter wie «Hoi» oder «Ciao». Zum Ende des zweiten Lebensjahres spricht das Kind schon erste Sätze, die einfache Handlungen benennen wie «Grosi, chum vorbi!» «Nöd brüäle, Bär» oder «Sii loh!».

Spieltipp!

Telefonspass für Kleinkinder ab 12 Monaten.

Wenn Sie dem Kind Ihr eigenes Smartphone nicht überlassen wollen, ist das Lernspass Smart Phone von Fisher-Price eine gute Wahl, um die Sprachentwicklung anzuregen. Plauderlaune mit Retro-Charme versprüht das Fisher-Price Plappertelefon. Das Plappertelefon animiert Ihr Kind zum frühen Rollenspiel und unterstützt die motorische Entwicklung. Zum Beispiel, wenn das Kind das Telefon beim Laufen hinter sich herzieht oder die Wählscheibe bedient. Aussderm kann es so spielerisch die Zahlen von 1 bis 9 kennenlernen. 

Empfohlen ab 12 Monaten. Hier können Sie das Fisher-Price Plappertelefon direkt  bei Manor bestellen.

Hier können Sie das Fisher-Price Lernspass Smart Phone direkt bestellen. Empfohlen ab 6 Monaten.

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3 In verschiedene Rollen schlüpfen

Im Spiel können Kinder in andere Rollen schlüpfen.

Beim Spielen können Kinder in alle Rollen schlüpfen. Bild: E+

Im dritten Lebensjahr werden ganze Alltagsabläufe in Rollenspielen nachempfunden und nachgesprochen. In Rollenspielen lernt Ihr Kind, wie es sich anfühlt, erwachsen zu sein. Es setzt seine Fantasie ein, um das, was es über die Welt erfahren hat und seine eigenen Gefühle zusammenzubringen. Es spielt vielleicht eine Krankenschwester und beruhigt sein Stofftier, dass die Spritze überhaupt nicht weh tut. Es versucht sich in verschiedenen Rollen wie Ritter/in, Doktor/in oder Polizist/in und lernt dabei nicht nur Mitgefühl, sondern ganz spielerisch mit anderen zu kommunizieren.

Spieltipp!

Mit Kostümen, Puppen, Kaufladen, Werkbank, Doktor-Koffer oder einem Spielhaus können Sie diese Phase optimal fördern. Am besten wählen Sie Spielwelten aus, für die sich Ihr Kind aus eigenem Antrieb besonders interessiert.

4 Lieder vorsingen

So macht lernen Spass. Das Hündchen singt Kinderlieder, weiss Reime und plaudert mit Ihrem Kind.

Vorsingen fördert die Sprachentwicklung. Bild: E+

Alle Kinder lieben Musik und das Singen. Schon Babys bewegen sich intuitiv zur Musik und lächeln, wenn Sie ihnen etwas vorsingen. Die Freude an Liedern hilft auch beim Sprechen lernen. Babys lauschen gespannt Ihrem Gesang. Bald prägen sie sich auch schon unterbewusst Sprachmelodie und Sprachrhythmus ein. Mit zwei Jahren singen viele Kinder einfache Lieder bereits mit und mit drei Jahren sind sie fähig, den Text der Lieder zu verstehen und über den Sinn nachzudenken.

Spieltipp!

Das Lernspass Hündchen fördert mit musikalischen Anreizen die Sprachentwicklung.

Das Fisher-Price Lernspass Hündchen reagiert mit lustigen Sätzen und Liedern zum Mitsingen auf die Berührungen Ihres Kindes. Das Hündchen verfügt dazu über die Smart-Stages-Technologie, bei der die Lerninhalte an die Entwicklung Ihres Kindes angepasst werden können. Wählen Sie zwischen verschieden Spielstufen, so bleibt das Lernspass Hündchen viele Jahre interessant.

Empfohlen ab 6 bis 36 Monaten. Hier können Sie das Fisher-Price Lernspass Hündchen direkt bestellen. 

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5 Fingerspiele und Reime vorsagen

Fingerspiele regen zum Sprechen an und fördern die Motorik.

Fingerspiele regen das Sprechen spielerisch an und fördern die Motorik. Bild: iStock

Ähnlich funktionieren Fingerspiele und Reime. Kleine Kinder verstehen oft noch nicht jedes Wort, aber sie prägen sich dadurch die Regeln der Sprache spielerisch ein. Und Fingerspiele haben noch eine wichtige Funktion. Sie werden oft gemeinsam gespielt oder zur besonderen Freude der Kinder auch von den Eltern vorgemacht.

Spieltipp!

Probieren Sie es aus! Es gibt zum Beispiel tolle Bücher mit Kinderreimen und Fingerversen. Aber auch ohne Buch wird es ein tolles Spiel, das von seiner Wiederholung lebt. Beliebte Fingerverse und Fingerspiele auf Schweizerdeutsch können Sie hier entdecken.

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