Behandlung von Postnatalen Depressionen

Es ist wichtig, dass die Frauen sich so früh wie möglich an eine Fachperson wenden. Je früher eine geeignete Therapie beginnen kann, desto besser sind die Erfolgsaussichten. Das dient nicht nur dem Wohl der Mutter, sondern auch dem des Kindes. Denn beide profitieren von einer schnellstmöglichen Heilung.

Der erste Schritt für eine betroffene Frau führt über ein Gespräch mit einer Fachperson. Frisch gebackene Mütter können sich bei der Hebamme, dem Gynäkologen oder Hausarzt, bei einem Psychotherapeuten oder Psychiater beraten lassen.

Behandlungmethoden

Es gibt verschiedene Ansätze, mit denen man eine postnatale Depression behandeln kann. Zum Beispiel ist eine medikamentöse Behandlung denkbar. Hierbei wird mit Antidepressiva gearbeitet.

Dies kann unter anderem mit einer Psychotherapie kombiniert werden, um die Wirkung der Medikamente zu unterstützen.

Auch eine Behandlung mit Heilmethoden aus der Homöopathie ist möglich. Sie kann den Prozess der Heilung beschleunigen.

Welche Art der Therapie benötigt wird, hängt jedoch von individuellen Faktoren ab. Daher kann die jeweilige Behandlungsmethode oder eine Kombination erst nach der Untersuchung durch eine Fachperson im Einzelfall festgelegt werden.

Selbsthilfe

Die postnatale Depression ist eine ernsthafte Erkrankung und es benötigt Zeit und Raum, um sich davon zu erholen. Wer daran leidet, sollte sich deshalb vor allem viel Gutes tun. Dazu gehören gesunde Ernährung, genügend Ruhe und Zeit zur Entspannung.

Verschieben Sie wichtige Entscheidungen oder geben sie diese an andere ab. Nichts ist in diesem Moment wichtiger, als sich auszuruhen und wieder zu Kräften zu gelangen. Lassen Sie sich im Haushalt und auch mit dem Baby helfen. Machen Sie nur soviel selbst, wie Sie sich zutrauen. Sich zu überfordern macht keinen Sinn, da es sich eher nachteilig auf die Heilung auswirkt.

Unterstützung der Familie

Zuerst einmal können Familienangehörige die Betroffene unterstützen, indem sie diese ermutigen. Sie sollten ihr zeigen, dass sie keine Schuldgefühle haben muss, weil es ihr nicht gut geht. Sie sollte immer wieder daran erinnert werden, dass es mit einer Behandlung besser werden wird und dass die Familie für sie da ist, wenn sie Angst hat oder sich schlecht fühlt.

Des Weiteren kann die Familie der Mutter bei den alltäglichen Aufgaben helfen. Dazu gehört zum Beispiel das Baby zu versorgen und die Pflichten im Haushalt zu übernehmen, ohne sich darüber zu beschweren oder der Mutter Vorwürfe zu machen.

Text: Bianca Sellnow

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