Sport mit Baby: Kurse für Mutter und Kind

Sie möchten nach der Geburt wieder fit und sportlich aktiv werden und sich trotzdem nicht von Ihrem Baby trennen? Kein Problem. Wir stellen Ihnen verschiedene Sport-mit-Baby-Kurse vor, bei denen Sie Fitness und Babyzeit verbinden können.

Sport mit Baby im Kinderwagen.

Ein Kurs mit dem Buggy ist eine Möglichkeit, um nach der Schwangerschaft fit zu werden. Foto: Kim Küntzlin von laufmamalauf

Wenn Sie nach der Geburt wieder fit werden möchten, haben Sie verschiedene Möglichkeiten: Sie könnten einen Babysitter finden oder Papa das Baby überlassen und ins Fitnessstudio gehen, wie Sie das vielleicht vor der Schwangerschaft gemacht haben. Sie könnten von zu Hause aus Sport treiben, indem Sie zum Beispiel bei einer DVD Gymnastik im eigenen Wohnzimmer machen. Oder Sie könnten sich einen Kurs suchen, bei dem Sie zusammen mit Ihrem Baby Sport treiben können. Ein positiver Nebeneffekt könnte dabei sein, dass Sie nette Mütter in Ihrer Umgebung, die sich in einer ähnlichen Situation wie Sie befinden, kennenlernen.

Sportkurse, die mit Baby möglich sind, erfreuen sich auch in der Schweiz immer grösserer Beliebtheit. Voraussetzung an einer Kursteilnahme ist, dass Sie Ihre Nachuntersuchung, ungefähr sechs Wochen nach der Geburt, bei Ihrem Frauenarzt hatten. Eventuell sollten Sie auch einen Rückbildungskurs absolviert haben. Am besten besprechen Sie sich mit Ihrem Gynäkologen und fragen bei den verschiedenen Kursanbietern nach. Bei manchen Kursen ist die Empfehlung drei bis vier Monate nach der Geburt zu beginnen. Wir stellen Ihnen drei verschiedene Trainingsarten vor.

Kangatraining

Kangatraining ist eines der Kurse, bei denen Sie Ihr Baby nicht nur mitbringen können, sondern es sogar aktiv am Sportunterricht beteiligt ist. Es wurde von der Österreicherin Nicole Pascher, einer ehemaligen Tänzerin und selbst Mutter von drei Kindern, entwickelt.

Eine Kursstunde beginnt mit Bodenübungen, solange die Babys noch munter und gut gelaunt sind. Danach kommen sie in eine Babytrage oder ein Tragetuch und die Mamas können zu Salsarhythmen oder Popmusik der 70er und 80er Jahre ihre Fitness trainieren. Den Tragehilfen verdankt auch die Sportart ihren Namen: Nicole Pascher benannte ihre Erfindung nach dem Känguru in Winnie the Pooh. Wichtig ist dabei, dass die «Kangababys» beim Training richtig getragen werden. Schliesslich sollen es die Babys bequem und sicher haben. Und die Mütter sollen das Babygewicht günstig verteilt haben, sodass sie genügend Kraft für das eigentliche Training haben. Vor Kursbeginn wird deshalb ein Termin mit einer Trageberaterin angeboten.

Das Kangatraining verspricht laut Website kangatraining.ch «ein vollständiges Workout, in dem sowohl Ihre Herz-Kreislauf Ausdauer und Flexibilität, als auch Ihre muskuläre Kapazität und Kraft verbessert werden». Die Trainingsstunden sind natürlich auf die Bedürfnisse der mütterlichen Körper nach der Schwangerschaft ausgerichtet. So wird beispielsweise zunächst die tief liegende Bauchmuskulatur gestärkt, da diese in der Schwangerschaft besonders strapaziert wurde. Erst danach wird an den geraden Bauchmuskeln gearbeitet, sodass die verbliebenen Schwangerschaftsröllchen bald der Vergangenheit angehören. Kurse in Ihrer Nähe finden Sie über kangatraining.ch. Falls Sie sich für diese Trainingsart interessieren, es aber in Ihrer Umgebung keinen Kurs gibt, können Sie über die Website auch eine DVD bestellen.

Fit dank Baby

Auch das von Physiotherapeuten und Fitnesstrainern entwickelte Trainingskonzept «fitdankbaby» beruht auf dem Prinzip, dass das Baby aktiv in das Training einbezogen wird. Je schwerer das Baby wird, um so mehr muss sich die Mutter anstrengen. So kommt es auf ganz natürliche Weise zu einer Steigerung des Trainingspensums. Ein spezieller Gurt sorgt für stabilen Halt der Babys bei manchen Übungen.

Die teilnehmenden Mütter trainieren besonders Problemzonen wie Bauch, Beine, Po und Rücken. Zudem werden Kondition und Koordination gesteigert. Aber auch die Babys haben etwas davon: Besondere Spiele fördern die Entwicklung des Babys und die Mutter-Kind-Beziehung. Wie beim Kangatraining finden Sie fitdankbaby-Kurse in Ihrer Nähe über die offizielle Website fitdankbaby.ch.

Buggyfit

Wer sich lieber an der frischen Luft bewegt und fit werden möchte, für den sind vielleicht Kurse etwas, die im Freienstattfinden und den Kinderwagen als Sportgerät einsetzen. Dabei treffen sich junge Mütter unter fachkundiger Anleitung, um in freier Natur ihre Kondition zu verbessern und überflüssige Schwangerschaftspfunde loszuwerden. Die Buggys werden dabei aktiv als Sportgeräte eingesetzt. Ein besonderes Augenmerk liegt in vielen Kursen auf dem Beckenbodentraining. Eine Alternative zum Training mit Kinderwagen ist Nordic Walking mit Tragetuch oder Babytrage. Verschiedene Kursanbieter finden sich an vielen Orten der Schweiz (siehe Infobox). Ihre Hebamme kann Ihnen zum Beispiel auch bei der Suche nach einem geeigneten Kurs weiterhelfen. 

Mehr Informationen zu den verschiedenen Kursen finden Sie hier:

Haben Sie einen Sportkurs mit Baby besucht? Schreiben Sie uns. Hier geht es zum Kommentarbereich.

HiPP

HiPP widmet sich seit über 60 Jahren aus tiefster Überzeugung und mit größter Sorgfalt der Herstellung von Premium-Babynahrung in bester Bio-Qualität. HiPP unterstützt Sie und Ihr Baby von Anfang an. mehr »

Das könnte Sie auch interessieren

Services & Newsletter