So geben Sie Ihrem Baby den Schoppen

Ein Baby kann später aus einer Tasse selbst trinken.

Den Schoppen sollten Eltern nur bis zum 1. Geburtstag geben, danach ist ein Trinkbecker gut für das Kind.

Wählen Sie eine Baby-Flasche mit einem kleinen Nuggiloch. Ist es zu gross, muss sich Ihr Baby kaum anstrengen, um an die Milch zu kommen. Bei einem kleinen Loch kann Ihr Baby selbst bestimmen, wie viel es trinken möchte.

Eine Mahlzeit mit dem Schoppen sollte nach Empfehlung des Ostschweizerischen Vereins für das Kind etwa 20 bis 30 Minuten dauern. So lange dauert es nämlich bis das Sättigungsgefühl eintritt. Ihr Baby kann zudem so sein Saugbedürfnis befriedigen.

Wählen Sie einen ruhigen Ort, um die Baby-Flasche zu geben. Während Ihr Baby trinkt, können Sie mit ihm sprechen und Blickkontakt halten. Wärme und Nähe vermitteln Sie auch, indem Sie es nah bei sich halten und nach der Schoppenmahlzeit in den Arm nehmen und wiegen.

Die Mütter- und Väterberatung des Kantons Bern empfiehlt, die Schoppenflasche nicht zur Selbstbedienung mit ins Bett oder in den Kinderwagen zu legen. Wenn möglich sollten Sie Ihrem Kind nur bis zum 1. Geburtstag den Schoppen geben. Danach ist eine Tasse oder ein Trinkbecher ideal.

Wenn Ihr Baby den Schoppen verweigert

Häufig liegt das Problem im Schöppeln darin, dass Ihr Baby die Flasche nicht annehmen will. Lebensmittelingenieurin Marianne Botta Diener rät in einem Beobachter-Beitrag: «Wer einen Versuch mit der Flasche starten will, lässt zunächst am besten den Papa machen. Denn bei Mama lockt die Brust, und das Baby sieht nicht ein, warum es aus einem Plastikding saugen soll. Falls die gekaufte Säuglingsmilch dem Kleinen erst gar nicht schmeckt, schöppelt man ihm am besten abgepumpte Muttermilch, dann mit Muttermilch verdünnte Säuglingsmilch und erst jetzt reine Säuglingsmilch».

Sie können auch versuchen, Ihr Baby kurz zu stillen und dann noch in der Stillposition den Schoppen zu geben. Ein andere Möglichkeit, Ihr Baby zum Trinken zu bewegen ist, es aus einer Tasse mit Aufsatz, einer so genannten Schnabeltasse trinken zu lassen.

Text: Angela Zimmerling

HiPP

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