Babys beim Einschlafen helfen

Sechs oder sieben Stunden nachts durchschlafen: Von ganz allein klappt das bei Babys meistens nicht. Sie müssen zunächst ihren Rhythmus finden. Eltern können ihnen mit ein paar einfachen Tricks dabei helfen. Nähe und Abendrituale sind besonders wichtig. Helfen können auch spezielle Einschlafmethoden.

Ein Beispiel ist die Kuss-Methode, bei der Eltern ihr Kind mit einem Kuss belohnen können. Den ersten bekommt es, wenn es ins Bett gebracht wird. Der zweite wird unter der Bedingung versprochen, dass es im Bett ruhig liegen bleibt. Die Eltern müssen dazu wieder aus dem Zimmer gehen, um kurz darauf mit einem Kuss zurück zu kehren. Der wird aber nur gegeben, wenn das Kind tatsächlich liegen geblieben ist. So wird die Methode solange wiederholt, bis das Kind eingeschlafen ist. Mitunter können das pro Nacht schon 100 bis 200 Küsse sein. Mit der Zeit wird das Kind sicherlich weniger Küsse benötigen, um einzuschalfen.

Geraten Eltern allerdings zu stark in Abendrituale hinein und kann ein Kind nur einschlafen, wenn Mutter oder Vater die Hand halten, so ist die Rückzug-Methode sinnvoll. Mit leichten Veränderungen versuchen sich die Eltern aus dem Kinderzimmer zurück zu ziehen. So können sie jeden Abend den Stuhl, der neben dem Bett steht und auf dem sie sitzen, Stück für Stück weiter zurück stellen, bis er schliesslich hinter der Tür landet. Auch dieses Ritual benötigt seine Zeit. Eltern sollten daher nicht zu schnell die Geduld verlieren.

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