Arbeitende Mütter sind gut für Kinder

Kinder von berufstätigen Müttern haben weniger soziale und emotionale Probleme als Kinder von nicht arbeitenden Müttern. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie.

Berufstätige Mütter schaden Kindern nicht.

Kinder von berufstätigen Müttern entwickeln sich positiv.

Die Forscher des University College London hatten dafür Daten von 19.000 Kindern ausgewertet, wie es in einem Onlinebeitrag des ORF vom 22. Juli heisst. Sie überprüften das Verhalten der Kinder, als sie geboren wurden und im Alter von 3 und 5 Jahren.

Die Berufstätigkeit der Mutter wirkte sich positiv auf die Kinder aus. Vor allem Mädchen profitierten davon. Nur 2.5 Prozent der Mädchen von arbeitenden Müttern hatten soziale und emotionale Probleme. Bei ihren Altersgenossinnen mit nicht berufstätigen Müttern waren es dagegen 12 Prozent. Bei den Buben, deren Mütter nicht arbeiteten waren es 15 Prozent, im Vergleich dazu hatten nur 6 Prozent der Jungen berufstätiger Mütter Probleme.

Für die positive Entwicklung der Kinder ist es am besten, wenn sowohl Mutter als auch Vater berufstätig sind und sich auch zu Hause engagieren. Denn die Forscher stellten fest, dass Jungen, bei denen die Mutter den meisten Teil des Geldes verdiente, im Alter von 5 Jahren Probleme hatten. Gingen beide Elternteile arbeiten, hatten sie weniger Probleme. Bei Mädchen traf der umgekehrte Fall zu: Mädchen, deren Vater das Geld verdiente, hatten mehr Probleme als Mädchen, bei denen beide Elternteile arbeiteten.

Die Studie ist im Journal of Epidemiology and Community Health erschienen.

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