Burnout: Anzeichen beachten

Ein Burnout ist meist ein totaler Zusammenbruch. Doch es muss nicht immer zum kompletten Ausfall kommen. Wer die Anzeichen rechtzeitig beachtet, hat gute Chancen, dem Burnout zu entgehen.

Ursache für einen Ausfall ist in der Regel ein Zusammenspiel zwischen Überarbeitung und damit verbundenem Ärger. Wer sehr viel arbeitet, muss aber nicht unbedingt einen Burnout fürchten. Vielmehr ist es wichtig, das Verhältnis zwischen den negativen und den positiven Aspekten zu betrachten. Wenn das Missverhältnis zwischen diesen beiden auf Dauer zu gross ist, dann droht vielleicht ein Zusammenbruch. Wenn der vorhandene Stress nicht abgebaut werden kann und so nicht der positive Ausgleich geschaffen wird, kann es also zum Burnout kommen.

Die Anzeichen für einen bevorstehenden Ausfall rechtzeitig zu erkennen, ist nicht immer ganz einfach. Der Prozess geht schleichend vor sich und beginnt meist mit ganz alltäglichen Problemen wie Schlaf- und Verdauungsstörungen sowie Bluthochdruck. Damit Gefährdete es einfacher haben, ihre Situation richtig einzuordnen, gibt es jetzt einen Online-Test auf der Homepage von Swiss Burnout, die zudem eine Standortbestimmung für professionelle Hilfe anbietet.

Der Unzufriedenheit und Erschöpfung rechtzeitig aktiv entgegenzuwirken ist enorm wichtig, um einen Burnout zu verhindern. Dazu gehören gezielter Stressabbau, sowie Anpassungen der Ernährungsweise und körperliche Bewegung. Wer zu lange nichts unternimmt, dem drohen Leistungsabfall, Desillusionierung, Depressionen und am Ende der Burnout. Der totale Zusammmenbruch führt meist dazu, dass der Betroffene überhaupt nicht mehr arbeiten kann. Danach folgen langwierige Behandlungen, um den Kranken wieder in das normale Leben zurück zu führen. Ob das tatsächlich funktioniert, ist allerdings oft ungewiss.

Für die rechtzeitige Erkennung und Behandlung sollten sich Gefährdete am besten zuerst an ihren Hausarzt wenden. Wer sich aber vorab schon einmal informieren oder den Online-Test machen möchte, kann dies unter www.swissburnout.ch.

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