Busse für Schwimmunterricht-Verweigerer

In Basel erhielten muslimische Eltern erstmals Bussen, weil sie ihren Kindern den verpflichtenden Schul-Schwimmunterricht verboten hatten. In Basel-Stadt müssen Erziehungsberechtigte, die ihre Kinder vernachlässigen oder unbewilligt den Unterricht versäumen lassen, Strafe zahlen.

Wie NZZ Online nach einem Bericht der Nachrichtenagentur SDA am Donnerstag schrieb, verweigerten die Eltern das Schwimmen in fünf Fällen aus religiösen Motiven. Die Eltern müssen nun Geldstrafen in Höhe von 350 Franken pro Kind und Elternteil zahlen. Vorausgegangen waren einige Gespräche mit Lehrern, Rektorat und Volksschul-Leitung, die aber alle ergebnislos verliefen. Deshalb wurden schliesslich als letzte Konsequenz die Bussen ausgesprochen.

Vierstellige Bussen für nicht kooperative Eltern gibt es auch in den Kantonen Aargau, Appenzell Ausserrhoden und Baselland. Die baselstädtische Regelung gelte als die umfassendste, wie NZZ Online weiter berichtet.

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