Die Familie ist den Schweizern am wichtigsten

Eine aktuelle Studie zeigt, dass für die Schweizer die Familie und Freunde im Vordergrund stehen. Erst danach folgen Werte wie Gesundheit und Freizeit, dicht gefolgt von Arbeit und Beruf.

Die Univox-Studie wurde vom Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus (FIF) der Uni Bern in Zusammenarbeit mit der Markt- und Sozialforschung gfs-Zürich erstellt. Dafür wurden im vergangenen November 718 Wahl- und Stimmberechtigte in der Deutschschweiz sowie in der Westschweiz zu ihrem Leben und Freizeitverhalten befragt.

Das Ergebnis der Untersuchung zeigt, dass für 87 Prozent der Befragten Familie und Freunde sehr wichtig und für 12 Prozent eher wichtig sind. Die Gesundheit hingegen ist sehr wichtig für 84 Prozent und eher wichtig für 14 Prozent. Die Freizeit steht bei nur noch 58 Prozent im Vordergrund, während Arbeit und Beruf bei 57 Prozent zu den wichtigsten Dingen im Leben gehören. Eher wichtig sind diese beiden Werte für 34 beziehungsweise 28 Prozent.

Die Studie zeigte ausserdem, dass die Arbeit im Vergleich zu früheren Befragungen für die Schweizer wichtiger geworden ist. Eine Erklärung dafür wäre die momentan schlechte Wirtschaftslage. So ist es wahrscheinlich, dass durch die Krise die Bedeutung von Arbeit und Beruf zugenommen hat.

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