Einzelkinder sind beliebt

Einzelkinder sind bei ihren Schulkameraden genauso beliebt wie Kinder, die Geschwister haben. Die Zahl der Geschwister hat gemäss einer Studie keinen Einfluss auf die Popularität der Kinder.

Forscher der Ohio State University hatten an mehr als 100 Schulen mehr als 13‘000 Teenager im Alter zwischen 11 und 18 Jahren befragt. Sie sollten aus einer Liste aller Schüler angeben, mit wem sie befreundet sind. Maximal durften fünf Personen genannt werden.

Im Schnitt wurden die Kinder von fünf ihrer Mitschüler als Freund benannt. Es spielte keine Rolle, ob sie Einzelkinder waren oder Bruder und Schwester hatten.

«Wir müssen keine Angst um die sozialen Kompetenzen der Einzelkinder haben», sagt Soziologin Donna Bobbitt-Zehler, die sich die Daten der Kinder angeschaut hatte. «Sie haben das Rüstzeug, um gut in der High School zurechtzukommen.» Bobbitt-Zehler und ihr Kollege Douglas Downey zeigten ihre Ergebnisse kürzlich auf der Jahresversammlung der American Sociological Association in Atlanta.

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