Eltern bei der Badi oft zu sorglos

Mütter und Väter vernachlässigen öfter die Aufsichtspflicht über ihre Kinder, wenn sie in der Badi sind. Und das, obwohl es immer mehr Nichtschwimmer unter den kleinen Besuchern gibt.

Das Bewusstsein für die Gefährlichkeit des Wassers nimmt bei den Eltern ab. Viele Bademeister und Bademeisterinnen beklagen, dass Kinder oft ohne Aufsicht in die Badeanstalt geschickt werden. Da viele der Kleinen nicht richtig schwimmen können, befinden sich immer häufiger Nichtschwimmer alleine im Becken. Das ist gefährlich, denn bei einer Vielzahl von Badegästen können die Bademeister nicht ständig jedes Kind beaufsichtigen.

Diese Umstände beschäftigen nicht nur die Bademeister, sondern auch die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu). Deshalb plant sie, von 2011 bis 2013 eine nationale Wasser-Sicherheitskampagne zu starten. Diese soll den null- bis neunjährigen Kindern und ihren Eltern das richtige Verhalten in der Badi kommunizieren. Ausserdem sollen die Altersbeschränkungen in der geändert werden. So konnten bisher Kinder ab sieben Jahren unbeaufsichtigt zum Schwimmen in die Badi gehen. Diese Altersgrenze soll nun auf zehn Jahre angehoben werden.

Weitere Informationen finden Sie hier: «Die Sorglosigkeit der Eltern»

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