Finanzunterricht für Kinder

Von vielen Organisationen wird gefordert, dass heute bereits Kinder im Vorschulalter über den richtigen Umgang mit Geld aufgeklärt werden. Der Grund für diese Forderung ist die immer weiter steigende Anzahl verschuldeter junger Erwachsener.

Aktuelle Studien belegen, dass in der Schweiz schon jeder dritte junge Erwachsene verschuldet ist. Dabei häuften 80 Prozent von ihnen die Schulden vor dem 25. Geburtstag an. Dagegen will jetzt die Kinder- und Jugendstiftung Pro Juventute etwas unternehmen und verlangt deshalb, Kinder und Jugendliche im Bereich Finanzen gezielt zu schulen.

Das Ziel von Pro Juventute ist es, zu verhindern, dass die nächste Generation sich früh verschuldet. Dafür schlägt die Stiftung vor, den Finanzunterricht in allen Kantonen als obligatorisches Fach in den Lehrplan aufzunehmen. Mit dem Titel «Potz Tuusig» wurde dazu bereits ein mögliches Unterrichtsmodul für 5- bis 8-Jährige Kinder vorgestellt. Weitere Module für ältere Kinder sind in Planung.

Die Befürworter der Kampagne erhoffen sich davon, den Kindern möglichst früh ein Gefühl für Geld zu vermitteln. Besonders, da die Werbebranche immer mehr auf die kleinen Kunden abzielt, kann dieser Ansatz eine frühe Sensibilisierung der Kinder im Ungang mit Geld untersützen.

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