Frauen werden beim Lohn stark benachteiligt

Frauen erhalten laut Schweizerischem Gewerkschaftsbund für gleichwertige Arbeit nach wie vor weniger Geld als Männer. Die Lohn-Diskriminierung habe sich in den vergangenen Jahren sogar noch verschärft.

Frauen erhalten weniger Lohn als Männer.

Frauen erhalten für gleicherrtige Arbeit weniger Lohn.

«Geht es um den Lohn – so zeigt die Statistik – ist es verheerend, eine Frau zu sein», sagte Gewerkschaftspräsident Paul Rechsteiner heute laut einer Pressemitteilung. Männer verdienen im Durchschnitt 6427 Franken netto im Monat, Frauen 3745 Franken. Das sind 40 Prozent weniger Gehalt. Das liege zum einen daran, dass Frauen einen wesentlich grösseren Anteil an gesellschaftlich notwendiger, unbezahlter Arbeit leisten, so Rechsteiner. Zudem arbeiteten sie viel häufiger in Tieflohnbereichen. Und in den Betrieben hätten die Männer die bessere berufliche Position. Hinzu kommt, dass Frauen bei gleichwertiger Arbeit im Durchschnitt zehn Prozent weniger Lohn erhalten.

«Auch der vor zwei Jahren als innovativer Schweizer Weg gestartete Versuch, die unhaltbare Lohndiskriminierung der Frauen im Rahmen des sogenannten Lohngleichheitsdialogs zu beseitigen, hat bisher nur ernüchternde Resultate gebracht», sagte Paul Rechsteiner. Nur wenige Unternehmen haben den Lohngleichheitsdialog umgesetzt.

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