Weniger Frühgeborene dank Rauchverbot

Ein Rauchverbot kann sich positiv auf die Gesundheit von Babys auswirken. In Schottland kamen seit Einführung der Anti-Rauch-Gesetze weniger Frühgeborene auf die Welt und die Anzahl zu kleiner Babys ging zurück.

Dank Rauchverbot gibt es weniger Frühgeborene.

Ein Rauchverbot kann dazu führen, dass es weniger Frühgeburten gibt. Foto: iStockphoto, Thinkstock

Wie die Plattform «Kinder- und Jugendärzte im Netz» heute berichtet, haben Wissenschaftler der Universität Glasgow Daten von Neugeborenen zwischen 1996 und 2009 ausgewertet. Seit der Einführung des Rauchverbots in Schottland im Jahr 2006 ist die Zahl der Frühgeborenen um zehn Prozent zurückgegangen. Die Zahl der zu klein geborenen Babys sank um fünf Prozent, die Zahl der extrem kleinen Babys um acht Prozent.

Der Zusammenhang zwischen Rauchverbot und Anzahl der Frühgeburten war sowohl bei rauchenden als auch nicht rauchenden Müttern zu sehen. «Die Beweise, dass die Tabak-Kontrolle durch Gesetze positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat, nehmen weiter zu», wird die Studie zitiert.

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