Frühgeburt erhöht Risiko für ADHS

Kinder, die zu früh auf die Welt kommen, haben später ein erhöhtes Risiko am Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) zu leiden. Das haben schwedische Forscher herausgefunden.

Wie die Internetplattform «sprechzimmer.ch» vorige Woche mitteilte, untersuchten schwedische Forscher über eine Million Kinder, die zwischen 1987 und 2000 geboren wurden. Sie wollten wissen, welche Kinder im Alter von 6 bis 19 Jahren Medikamente zur Verbesserung von ADHS bekamen und welchen Einfluss der Zeitpunkt ihrer Geburt hatte.

Kinder, die zwischen der 29. und 34. Schwangerschaftswoche auf die Welt kamen, man spricht dabei von mässig ausgeprägter Frühgeburt, hatten ein um 40 bis 60 Prozent erhöhtes Risiko später Medikamente gegen ADHS zu bekommen. Bei extremer Frühgeburt (Woche 23-28) verdoppelte sich das Risiko sogar und zwar unabhängig von genetischen oder sozioökonomischen Faktoren oder von Störungen rund um die Geburt.

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