Geld oder Liebe? Liebe!

Eine Geschichte, wie sie nur die Liebe schreibt: Im Frühjahr 2008 heiratete ein 31-jähriger Türke mit permanenter Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz eine Frau für 20'000 Franken, um seine dringendsten Schulden abzahlen zu können. Zusammengelebt haben die beiden nie, berichtet der Landbote.

Die Scheinehe hielt drei Monate, aufgeflogen ist sie, weil sich der Mann selbst anzeigte. Er hatte sich verliebt und wollte die andere heiraten. Das Gericht verdonnerte ihn zu 5400 Franken Busse zusätzlich zu den Gerichtskosten und er musste 5000 Franken vom Scheinehegeld abliefern.

Aus der zweiten Hochzeit wurde aber nichts, er ist mit seiner Freundin nicht mehr zusammen. Zurück bleibt dem Mann ein Schuldenberg, den er brav monatlich abstottert. In sieben Jahren habe er alles zurückbezahlt, gab er dem Landboten zur Auskunft. Die Liebe kann süss sein und bittere Lektionen erteilen. Aber deshalb auf sie verzichten? Auch das kann einen offenbar teuer zu stehen kommen.

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