Gemeinsamer Lehrplan für die Deutschschweiz

Bald sollen alle Schüler in der Deutschschweiz ungefähr das Gleiche lernen. Die Grundlagen für den so genannten «Lehrplan 21» wurden am 18. März von den Erziehungsdirektoren der 21 deutsch- und mehrsprachigen Kantone verabschiedet. In fünf Jahren soll er fertig ausgearbeitet sein.

Der Lehrplan 21 legt Mindestansprüche fest und formuliert darauf aufbauend weiterführende Ziele, so die Geschäftsstelle der deutschsprachigen EDK-Regionen in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Er gibt an, was die Schülerinnen und Schüler am Ende der 2., 6. und 9.Klasse wissen und können sollen. Damit wäre dann Schluss mit der Vielfalt kantonaler Lehrpläne, die sich zum Teil stark unterscheiden.

An den festgelegten Zeitpunkten (Ende der 2., 6. und 9.Klasse) sollen die Schulen dafür sorgen, dass alle Schülerinnen und Schüler in den Fächern über ein bestimmtes Wissen sicher verfügen. Die Grundlagen, welche die Erziehungsdirektoren jetzt festlegten, sind ähnlich wie die der französischsprachigen Kantone. Diese hatten Grundlagen in der Westschweizer Schulkonvention bereits festgelegt.

Hier geht es zur Internetseite «Lehrplan 21».

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