Gescheiterte Volksschulreform

Es hätte eine Totalreform der Aargauer Volksschule werden sollen, die von den Aargauern an diesem Abstimmungswochenende bachab geschickt wurde. Nun gibt es keine Integrative Basisstufe statt dem traditionellen Kindergarten, keine frühe Einschulung, keine durchlässigere Oberstufe, keine flächendeckenden Tagesstrukturen, berichtet unter anderem die NZZ am 19. Mai 2009 (zum Artikel).

Warum diese Reformunwilligkeit? Woher kommt die Skepsis gegenüber Umbauplänen? Nun, vielleicht wollte man einfach zu viel aufs Mal. Im Aargau wird es länger dauern, bis sich die Nebel der Bildungspolitik zu lichten beginnen. Vielleicht fehlen auch einfach die erfolgreichen Pilotprojekte, um die Menschen von eigentlich dringend notwendigen Schulreformen zu überzeugen. (kf, 18.5.)

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