Härtere Strafen für Störenfriede im Unterricht

Schüler, die an der Zürcher Volkschule den Unterricht stören, können neu bis zu drei Monate vom Unterricht in ihrer Klasse ausgeschlossen werden. Bisher lag die maximale Dauer bei vier Wochen.

Am Montag, 4. April, hat der Kantonsrat die Revision des Volksschulgesetzes beraten, welche die Verlängerung der Disziplinarmassnahme vorsieht. Das ist einem Bericht von «NZZ Online» zu entnehmen. Als Störenfried gilt, wer wegen seines Verhaltens in der Klasse nicht mehr tragbar ist. Auch wenn die Schüler nicht mehr am Unterricht in ihrer Klasse teilnehmen dürfen, heisst das für sie nicht, dass sie frei haben. Sie werden in der Auszeit ebenso unterrichtet und erzieherisch begleitet.

In der Revision wurde ebenso begrüsst, dass Eltern, die die ihren Verpflichtungen im Schulbereich nicht nachkommen, Elternbildungskurse besuchen müssen.

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