Jeder dritte Student braucht eine Brille

Immer mehr Kinder und Jugendliche brauchen eine Brille. An Schweizer Universitäten ist gar schon jeder dritte Student kurzsichtig. Augenspezialisten sehen einen klaren Zusammenhang zwischen der Kurzsichtigkeit und der zunehmenden Verstädterung.

Jeder dritte Schweizer Student braucht eine Brille

Die zunehmende Verstädterung führt dazu, dass immer mehr Jugendliche und Teenager eine Brille brauchen. Foto: Polka Dot - Thinkstock.

Optiker dürfen sich freuen: Immer mehr junge Menschen benötigen eine Brille, wie 20 Minuten gestern berichtete. In Asien brauchen 60 bis 80 Prozent aller Teenager eine Brille, in England ist es jeder Zweite. Dass auch in der Schweiz schon jeder Dritte Student kurzsichtig ist, liegt am Mangel an Tageslicht: «Studien zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen Kurzsichtigkeit und zunehmender Verstädterung», erklärte der Augenarzt Frank Schaeffel gegenüber dem «Gesundheitstipp». Statt draussen zu spielen, verbringen Teenager ihre Freizeit in dunklen Räumen oder vor dem Computer. Dabei müssen sich die Augen stärker anstrengen und ermüden schneller.

Leistungsdruck verschlimmert die Situation

Eine Besserung ist laut Isaak Schipper, Augenarzt am Kantonsspital Luzern, nicht abzusehen: «Der heutige Leistungsdruck zwingt unsere Kinder dazu, noch mehr zu Hause zu bleiben, Bücher zu studieren und sich weiterzubilden». Experten raten Eltern deshalb, ihre Kinder nicht länger als eine halbe Stunde am Stück lesen zu lassen und einen Abstand zum Buch von mindestens 30 Zentimetern unbedingt einzuhalten.

Unser Tipp: Lesen kann man auch prima draussen bei Tageslicht.

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