Individualisierung des Unterrichts schwächelt

In der Theorie tönt es gut: Schule sollte nicht einfach nur top-down betrieben werden. Wichtig ist, auf die tatsächlichen Bedürfnisse und Interessen der Schülerinnen und Schüler einzugehen und auch individuelle Lernziele innerhalb des Lehrplans mit ihnen zu definieren.

Doch in der Praxis sieht es ganz anders aus. Die Fachstelle für Schulbeurteilung des Kantons Zürich hat ihren ersten Bericht vorgelegt, berichtet die NZZ am 20. Juni 2009 (zum Artikel). Darin steht, dass sich vor allem begabte Kinder vom Unterricht unterfordert fühlen. Und es ist eine Tatsache, dass pädagogische Führungsarbeit wie etwa bei der Unterrichtsentwicklung heute noch oft zu kurz kommt. Es gibt keine einheitlichen Handhabungen, und zudem werden Schülerfeedbacks oft erst gar nicht eingeholt. Aber auch wenn ihre Meinung nur selten gefragt ist, wenigstens fühlen sich die Schülerinnen und Schüler in den Schulen wohl. (kf, 20.6.)

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