IVF, Insemination und Co: Fortpflanzungsmedizin immer beliebter

In der Schweiz kamen im Jahr 2009 rund 1900 Kinder dank medizinisch unterstützter Fortpflanzung auf die Welt, doppelt so viele wie im Jahr 2002. Gut 2 Prozent der Geburten in der Schweiz sind damit auf die Fortpflanzungsmedizin zurück zu führen.

Das zeigen die Ergebnisse der Statistik der medizinisch unterstützten Fortpflanzung 2009, die das Bundesamt für Statistik (BFS) gestern mitteilte. Insgesamt bezogen rund 6300 Paare Leistungen der Fortpflanzungsmedizin, 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Zwischen 2007 und 2008 wuchs die Zahl allerdings noch um 9 Prozent.

36 Prozent der Behandlungen waren erfolgreich und führten zu einer Schwangerschaft. Davon führen 72 Prozent zu einer Geburt, 23 Prozent der Schwangerschaften endeten mit einem Spontanabort, und 4 Prozent mussten wegen Komplikationen abgebrochen werden.

Die Unfruchtbarkeit des Mannes war mit 47 Prozent der häufigste Grund für eine Behandlung. Bei 24 Prozent der Paare war die Unfruchtbarkeit beider Partner Ursache und bei 18 Prozent jene der Frau. Das Durchschnittsalter einer Frau bei der Erstbehandlung lag bei 36 Jahren, beim Mann bei 39,2 Jahren.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Bundesamtes für Statistik www.bfs.admin.ch

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