Jedes 13. Kind kommt zu früh auf die Welt

In der Schweiz werden 7,5 Prozent der Babys zu früh geboren. Etwa jede 13. Geburt fällt somit in die Kategorie «Frühgeburt». Die Schweiz liegt damit im europäischen Vergleich im oberen Mittelfeld. Das teilte das Bundesamt für Statistik heute mit.

Im Vergleich mit unseren Nachbarländern hat die Schweiz einen höheren Anteil an Frühgeburten als Frankreich (6,3 Prozent) und Italien (6,9 Prozent), jedoch einen geringeren als Deutschland (8,8 Prozent) und Österreich (11,4 Prozent). Österreich hat auch die höchste Rate in Europa, Irland mit 5,5 Prozent die niedrigste.

Besonders viele Zwillinge und Drillinge erblicken das Licht der Welt zu früh. 27 Prozent aller Frühgeburten sind Zwillings- und Drillingsgeburten. Bei normalen Geburten machen sie aber nur 3,5 Prozent aus. «Bei Mehrlingsschwangerschaften ist das Frühgeburtenrisiko zehn Mal höher als bei einfachen Schwangerschaften», schreibt das Bundesamt für Statistik in einer Mitteilung.

Zu früh geborene Babys wogen im Jahr 2008 durchschnittlich nur 2307 Gramm. Kinder, die termingerecht kamen, hatten ein Gewicht von 3380 Gramm. Die zu früh Geborenen waren nicht nur leichter, sondern auch kleiner als normal Geborene. Sie hatten eine Grösse von 44,7 Zentimeter, die anderen von 49,7 Zentimeter.

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