Jugend und Gewalt: nationales Präventionsprogramm gestartet

Heute fiel in Bern der Startschuss für «Jugend und Gewalt», ein Präventionsprogramm von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden. Es soll in den kommenden fünf Jahren Projekte zur Prävention von Gewalt bei Jugendlichen fördern.

Mit 5.65 Millionen Franken vom Bund sollen die verschiedenen Stellen für Gewaltprävention besser vernetzt werden, heisst es in einer Mitteilung des Bundesamtes für Sozialversicherungen. Ausserdem ist eine wissenschaftliche Begleitung von Projekten geplant. Mit dem Geld sollen gleichzeitig auch neue Modellprojekte gefördert werden. Das Programm ist Teil der kinder- und jugendpolitischen Gesamtstrategie des Bundes und basiert auf dem Bericht des Bundesrats zu Jugend und Gewalt vom Mai 2009.

Anlässlich des ersten Netzwerktreffens heute in Bern sagte Ludwig Gärtner, Vizedirektor des Bundesamtes für Sozialversicherungen, dass mit dem Programm die für die Gewaltprävention zuständigen Kantone, Städte und Gemeinden bei der Entwicklung von Massnahmen gezielt unterstützt würden. Die kantonalen und kommunalen Vertreter bestätigten, dass die verstärkte Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Anlaufstellen für Gewaltprävention notwendig sei. Netzwerktreffen sollen zukünftig regelmässig durchgeführt werden. Im Frühjahr 2012 sei die erste von drei nationalen Konferenzen zu Jugend und Gewalt für Politik, Wissenschaft und Praxis geplant, heisst es im Bericht.

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