Jugendbarometer 2012: Jugendliche legen Wert auf Sparsamkeit, Vernunft und Fleiss

Schweizer Jugendliche sind optimistisch und haben klare Zielvorstellungen. Gutbürgerliche Werte bestimmen die Lebensziele und Werthaltungen junger Schweizer: Sie wünschen sich die Verwirklichung ihrer Träume, eine gute Work-Life-Balance  und blicken insgesamt positiv in die Zukunft.

Jugendbarometer 2012 räumt mit Vorurteilen auf: Schweizer Jugendliche sind vernünftig und optimistisch
Jugendbarometer 2012: Schweizer Jugendliche sind vernünftig und optimistisch. Foto: Bananastock, Thinkstock.

Gestern veröffentlichte die Crédit Suisse den Jugendbarometer 2012. Im Rahmen dieser seit 2010 jährlich stattfindenden Untersuchung von Jugendlichen, wurden jeweils 1000 Teilnehmer von 16 bis 25 Jahren in der Schweiz, den USA und Brasilien befragt. Die Umfrage wurde vorwiegend online durchgeführt. Überraschend ist, dass gutbürgerliche Werte ein Revival erleben: Sparsam, fleissig, vernünftig und optimistisch.

Schweizer Jugendliche haben ein gutes Verhältnis zu Geld

Zu einem der zehn wichtigsten Resultate im Jugendbarometer 2012 gehört die Einstellung zu Geld und Schulden: Das Streben nach Reichtum ist den Jugendlichen in der Schweiz weniger wichtig. Nur 46 Prozent der jungen Schweizer geben an, sie möchten einmal viel Geld haben. Vorbildlich sind die jungen Schweizer in Sachen Schulden: Privat am höchsten verschuldet sind die jugendlichen Amerikaner mit 42 Prozent, gefolgt von den brasilianischen Jugendlichen mit 28 Prozent. Nur 3 Prozent der Schweizer gaben an, privat verschuldet zu sein.

Jugendbarometer 2012: Optimismus, Ziele und Sorgen

Platz eins und zwei der wichtigsten Resultate im Jugendbarometer 2012 belegen «Optimismus » und «Ziele.» Trotz der globalen Wirtschaftskrise blicken 66 Prozent der jugendlichen Schweizer zuversichtlich in die Zukunft. Als wichtigstes Ziel im Leben nennen junge Schweizer die Verwirklichung ihrer Träume. 51 Prozent der jungen Schweizer bezeichnen ihre aktuelle Stelle als «Traumstelle.» Auch dem Social Media Boom sind die jungen Schweizer nicht so verfallen, wie es den Anschein haben mag: 73 Prozent der Schweizer kommunizieren am liebsten via SMS mit ihren Freunden. Wie bereits in den letzten Jahren bereitet jungen Schweizern das Ausländer- und Integrationsproblem am meisten Sorgen.

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