Keine sechs Wochen Ferien

Der Bundesrat spricht sich gegen die Volkinitiative «6 Wochen Ferien für alle» aus. Längere Ferien könnten den Spielraum für Lohnerhöhungen oder Arbeitszeitverkürzungen einschränken und erwiesen sich deshalb für die Arbeitnehmenden als nachteilig, teilte das Justiz- und Polizeidepartement am Freitag mit.

Im vorigen Sommer hatte der Gewerkschaftsdachverband Travail Suisse über 100'000 Unterschriften gesammelt und mit der Initiative verlangt, dass der gesetzliche Ferienanspruch von vier auf sechs Wochen erhöht wird. Sie verwiesen darauf, dass mit mehr Ferien Familie und Beruf besser vereinbar wären. Ausserdem würde somit der gesteigerten Arbeitsproduktivität Rechnung getragen.

Der Bundesrat aber glaubt, dass längere Ferien auch längere Arbeitszeiten beinhalten und daher zu mehr Stress führen würden. Mehr Ferien garantierten auch nicht, dass der Arbeitgeber zusätzliches Personal anstellt.

Die Medienmitteilung finden Sie hier.

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