Keine Starthilfe mehr für Krippen

Neue Krippenangebote müssen in diesem Jahr ohne Starthilfe des Bundes auskommen. Wie die «NZZ am Sonntag» berichtete, ist der Kredit von 120 Millionen Franken für die Anschubfinanzierung von Kinderkrippen seit März ausgeschöpft. Er hätte noch bis Ende Januar 2011 reichen sollen.

Deshalb sind bereits 50 Gesuche für Kindertagesstätten und andere Betreuungsangebote in der Warteschlaufe. Sie bekommen in diesem Jahr kein Geld mehr, sondern werden auf den nächsten Kredit für das Jahr 2011 vertröstet. Dieser ist aber noch nicht vom Parlament genehmigt.

Das könnte zur Folge haben, dass rund 300 neue Betreuungsangebote in diesem Jahr nicht realisiert werden können, wenn man von der gleichen Anzahl an Gesuchen wie im vorigen Jahr ausgeht. Um das zu verhindern, haben 78 Nationalratsmitglieder einen Vorstoss unterschrieben, der vom Bundesrat zusätzliche finanzielle Mittel für das Jahr 2010 fordert. Der Bundesrat hat sich noch nicht dazu geäussert.

Weiterer Blog zum Thema «Kommission will mehr Geld für Krippen».

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