Kinderschuhe oft mit falscher Grössenangabe

Bei den meisten fabrikneuen Kinderschuhen stimmen die Grössenangaben nicht. So das Ergebnis einer Studie der Universität Wien. Besonders problematisch ist das, da Kinder oft selbst nicht bemerken, wenn der Schuh zu klein ist.

Im Verlauf ihrer Studie untersuchten die Wissenschaftler der Universität Wien mehrere tausend Kinderschuhe. Dabei stellten sie fest, dass bei etwa 97 Prozent der Schuhe die Schuhgrösse von der tatsächlichen Innenlänge der Schuhe deutlich abwich. Im Durchschnitt waren die Kinderschuhe zwei Nummern zu klein ausgezeichnet. Es gab aber auch Fälle, in denen die Schuhe um vier oder fünf Grössen kleiner als angegeben waren.

Die Schuhgrösse unterliegt keiner Norm und wird deshalb nicht kontrolliert. Sie ist eher eine Orientierungshilfe. Die Hersteller sind nicht dazu verpflichtet, die Angaben genau zu überprüfen, bevor ein Schuh in den Verkauf geht. Aus diesem Grund sind starke Abweichungen von der angegebenen Grösse keine Seltenheit.

Das Ergebnis der Studie ist besonders arlamierend, weil zu kleine Schuhe für Kinderfüsse nicht ungefährlich sind. Die Kleinen haben noch sehr weiche, formbare Füsse und merken daher oft nicht, wenn ihnen ein Schuh nicht richtig passt. Das kann in der Folge zu Fehlstellungen und Verformungen führen. Auch Krankheiten an den Füssen der Kinder sind nicht ausgeschlossen.

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