Kinderschutz im Internet: Die Hälfte der Kinder surft ohne Schutz

Kinderschutz im Internet tut Not: Laut einer Umfrage des Sicherheitsspezialisten Norman darf jedes dritte Kind unter sieben Jahren in der Schweiz bereits im Internet surfen. Dennoch haben die meisten Eltern kein Programm installiert, das Kinder vor anstössigen Inhalten und Übergriffen schützt.

Kinderschutz im Internet: Hälfte der Schweizer Eltern schützt ungenügend

Kinderschutz im Internet: Eine Parental Control schützt Kinder vor Gefahren. Bild: iStockphoto, Thinkstock.

Schweizer Kinder sind im Internet nicht genügend geschützt: Das zeigte sich bei der Befragung von 360 Eltern, die der norwegische Sicherheitsspezialist Norman kürzlich veröffentlichte. Hier gaben 49 Prozent der Befragten an, keine spezielle Software für die Sicherheit ihrer Kinder im Internet installiert zu haben. 44 Prozent der Eltern hingegen nutzen eine Kindersicherung für das Internet. Sieben Prozent der Befragten wussten nicht, ob sie einen Kinderschutz installiert haben. Insgesamt besassen 85 Prozent der Befragten einen normalen Anti-Viren-Schutz für ihren Computer oder mobile Geräte.

Ebenso verschieden wie bei dem Kinderschutz im Internet sind die Schweizer Eltern offensichtlich auch bei den Regeln für die Nutzung des Internets: Bei 41 Prozent der Befragten darf der Nachwuchs nur unter Aufsicht surfen. 30 Prozent lassen die Kinder ab und zu unbeaufsichtigt das Internet nutzen und 29 Prozent erlauben ihren Kinder alleine ins Internet zu gehen.

So lässt sich die Kindersicherheit im Internet erhöhen

Kinder, die das Internet alleine nutzen, laufen Gefahr, virtuelle Kontakte zu unterschätzen und auf nicht altersgerechte und gefährliche Webseiten zu stossen. Deshalb können Eltern eine Kindersicherung, eine sogenannte Parental Control, installieren. Wie ein Antiviren-Schutz blockiert sie bestimmte Inhalte und verhindert den Zugang. Wichtig ist, diese durch regelmässige Updates immer aktuell zu halten. Zudem können Eltern ihre Kinder beim Surfen im Internet begleiten und ihnen die wichtigsten Regeln beibringen. Dazu gehört zum Beispiel auch, keine unbekannten Anhänge oder Links in Emails anzuklicken oder nicht vertrauenswürdige Internetseiten zu besuchen. Eltern sollten zusammen mit ihren Kindern nach altersgerechten Webseiten suchen.

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