Kindertagesstätten wollen mehr Geld

Der Bund soll jährlich ein Prozent der Wirtschaftsleistung für die Kinderbetreuung ausgeben. Das fordert eine Petition, die 10 000 Personen unterschrieben haben. Demnach sollen insgesamt fünf Milliarden Franken aus öffentlicher Hand für Kinderkrippen, Kitas und ähnliche Einrichtungen kommen.

Vertreterinnen des Verbandes Kindertagesstätten der Schweiz (Kitas) und der Gewerkschaft des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) haben heute die Petition «Familienergänzende Kinderbetreuung fair finanzieren» in Bern übergeben, berichtet der Tagesanzeiger. Die Zahl von einem Prozent der Wirtschaftsleistung oder des Bruttoinlandproduktes entspricht der Empfehlung der EU, von OECD und UNICEF.

«Heute fehlen in der Schweiz noch tausende von Betreuungsplätzen, vor allem in Kindertagesstätten», sagt Hildegard Fässler, Präsidentin von Kitas und Nationalrätin. Zudem müssten laufend müssten neue Finanzierungsquellen gesucht werden und das geschehe häufig durch Sparen zum Beispiel beim Personal.

Mit den fünf Milliarden Franken wollen die Kindertagesstätten unter anderem ihr Personal besser ausbilden, mehr Kinderbetreuungsplätze schaffen und die Elternbeiträge senken, damit Kinderbetreuung erschwinglich wird.

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